Ohnmacht statt Freude zum Abschluss der Hinrunde

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Enttäuschend, frustrierend, deprimierend…

Nach manchen sportlichen Ereignissen fehlen einem ja die Worte, um das Geschehene beschreiben zu können. In diesem Fall jedoch ließe sich die Liste der passenden Vokabeln noch unendlich verlängern.

Dabei ist das reine Ergebnis von 4:9 beim jetzigen Tabellenführer, der 4. Mannschaft von Mainz 05, eigentlich keine große Überraschung. Steffen und Flo waren verhindert, Johann haben wir an die 2. Mannschaft „verborgt“. Er machte in diesem wichtigen Verbandsliga-Spiel gegen Selztal seine Sache sehr gut und konnte einen Punkt zum 9:2-Sieg beisteuern: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Dir und der ganzen Truppe!!!

Vielen Dank an Simon, Mark und Roland, die bei uns einsprangen, für Ihren Einsatz. So richtig viel hatten wir uns unter diesen Umständen eigentlich nicht ausgerechnet, aber da auch die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antraten, witterten wir unsere Chance und wollten versuchen, einen Punkt oder vielleicht sogar zwei zu entführen.

Wir starteten hervorragend mit einer nicht vermuteten 2:1-Führung nach den Doppeln. Frank und Thomas gewannen glanzlos 3:0 gegen Illgner/Mehlig, Mark und Roland zogen mit dem gleichen Ergebnis gegen Neuwirth/Schlarb den Kürzeren. Für den Höhepunkt aus unserer Sicht sorgten Simon und Micha, die gegen das Spitzenduo Scheib/Fabbri mit 3:2 triumphierten.

Schon in den Doppeln wurden 2 Tatsachen offensichtlich, die sich auch durch alle Einzel zogen und das spielerische Niveau an diesem Abend extrem limitieren sollten: Der Fußboden in der Halle war extrem rutschig und selbst der feuchte Lappen gab nur kurzfristig etwas sicheren Stand auf diesem mangelhaften Geläuf. Das noch größere Ärgernis waren die Kunststoffkugeln, für die sich die Mainzer bedauerlicherweise entschieden haben. Wir wollen nicht meckern und die Niederlage nur auf die Bälle schieben, aber wenn das Spielgerät komplett andere Flugeigenschaften besitzt als alles, was man im Rest des Jahres schwungvoll und mit Freude über die Platte feuert, dann kann man schonmal leicht kollektiv verzweifeln.

Aber nicht nur wir haderten mit den Gegebenheiten, auch der eine oder andere Mainzer vermerkte ein „erhöhtes Frustlevel“, und wenn man sich an die ratlosen Blicke erinnert, die sich Scheib und Fabbri in ihrem Doppel zugeworfen haben, dann kommt man leicht zu der Feststellung, dass mit anderem Material deutlich attraktivere Spiele möglich gewesen wären. Zu häufig war nach Aufschlag oder Rückschlag bzw. ganz kurzen Ballwechseln der Punkt schon vergeben. Sämtliche Bemühungen, mit Rotation, Schnittwechsel oder einstudierten Spielzügen zum Erfolg zu kommen, verpufften ergebnislos. So blieb eigentlich nur die Taktik, das Plastik-Ei irgendwie rüberzuplotschen und zu hoffen, dass der Gegner früher den Fehler macht.

Die Gastgeber agierten dabei geschickter und erfolgreicher, der Rest dieses trostlosen Abends ist schnell erzählt. Außer Frank, der sicher gegen Fabbri und mit einem starken 3:1 zum ersten Mal auch gegen Fabian Scheib gewann, gelang keinem von uns mehr ein Erfolg im Einzel.

Thomas unterlag Scheib und Fabbri jeweils 0:3, wobei einige Sätze ziemlich eng waren und unglücklich weggegangen sind. Mark verlor 1:3 gegen Illgen und leider auch ganz knapp mit 2:3 gegen Neuwirth. Gegen die gleichen Spieler konnte auch Micha nichts Zählbares erreichen. Simon spielte gegen Schlarb 3mal 9:11 und bei Roland war im Spiel der Generationen gegen den jungen Mehlig in allen 3 Sätzen bei 8:11 Endstation. Wir gratulieren den Mainzern zum Sieg und zur Herbstmeisterschaft.

Wir finden uns nach einer schwierigen, insgesamt aber erfolgreichen Hinrunde mit 12:8 Punkten auf Tabellenplatz 6 wieder, haben aber nur 2 Punkte Rückstand auf den Dritten. Leider konnten wir keins der 10 Spiele in der nominell stärksten Besetzung bestreiten, und die letzten zwei Begegnungen versauten den insgesamt positiven Eindruck der bisherigen Saison.

Die personelle Situation sollte sich für den Verein zur Rückrunde insgesamt verbessern und entspannen. Lenni steht nach seinem Auslandsaufenthalt der 2. Mannschaft wieder zur Verfügung, und darüber hinaus freuen wir uns, zusätzlich einen gestandenen Verbands- und Bezirksoberligaspieler bei uns begrüßen zu dürfen, der unserer 3. Mannschaft mit seiner Routine und spielerischen Klasse die erforderliche Stabilität liefern wird (Details folgen…).

Grund genug, den Blick nach vorne zu richten. Mit der Zuversicht, dass wir in der Rückrunde häufiger in optimaler Besetzung spielen werden, wollen wir uns Richtung oberes Tabellendrittel orientieren. Die Rückrunde startet für uns ziemlich früh, bereits am späten Abend (20:30 Uhr) des 06. Januar treten wir in Budenheim an. Die Budenheimer werden sich für die knappe Hinspielniederlage revanchieren wollen und so machen wir uns auf ein enges Match gefasst, in dem sich schon entscheiden wird, ob wir nochmal oben angreifen können oder nicht.

Bis es soweit ist, freuen wir uns, wenn möglichst viele Spieler häufig den Weg in die Haybachhalle zu den Trainingseinheiten finden, damit im Januar alle wieder in guter Form sind.

Wir danken allen, die sich für unsere Ergebnisse interessiert und die Spielberichte gelesen haben und wünschen schon jetzt eine entspannte Weihnachtszeit und einen tollen Start ins Jahr 2020.

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Manchmal bräuchte man einen zweiten FRANK, oder drei, besser vier…

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Vorab möchte ich (die dritte Person lasse ich heute aus gegebenem Anlass bewusst weg) Frank Sommerfeld huldigen. Markus Kanduth und Gerhard Gröhl sind definitiv keine Leichtgewichte in der Bezirksoberliga. Aber was unsere Nr. 1 mit diesen Beiden gestern veranstaltet hat, war einfach unglaublich und aller Ehren wert. Selbst unsere Oberligaspieler (die ja bekannterweise auch Rückhand können), staunten Bauklötze. Beide Spiele endeten 3:0, die Gegner hatten in keiner Phase des Spiels eine Chance, an einem Triumph zu schnuppern.Frank, Du bist in einer sensationellen Form und ich bin sehr stolz, mit Dir in einer Mannschaft spielen zu dürfen!!!Ansonsten hatte die 3. Mannschaft am vergangenen Freitag gegen Sörgenloch/Zornheim I eine extrem bittere Pille zu schlucken.Glückwunsch an die Gäste, die bisher eine sehr durchwachsene Hinrunde zu bewältigen hatten. An unserer personellen Besetzung lag es nicht. Bis auf Steffen (der aktuell auf Safari und Großwildjagd ist, wir wünschen Euch viel Spaß dabei) waren wir komplett. Mit Olli hatten wir einen BOL-erfahrenen Spieler als Ersatz, vielen Dank für Deine Unterstützung. Die TTSG ging das Spiel lockerer und ohne Druck an, bei uns war eine allgemeine Verkrampfung von Anfang an spürbar.Frank und Flo gewannen ihr Doppel mit etwas Mühe, am Ende aber trotzdem souverän. Johann und Olli harmonierten nicht schlecht, konnten sich aber in den entscheidenden Situationen leider nicht durchsetzen.Den ersten BigPoint versemmelten ich (Thomas) und Micha in Doppel 3. Es gab keinen Grund, dieses Spiel zu verlieren, aber wir haben es trotzdem getan. Ärgerlich, dass wir deutlich mehr Fehler gemacht haben, als Sting/Wang eigene Punkte zu ihrem Sieg beisteuern konnten. Wieder mal 1:2 nach den Doppeln, das Unglück nahm seinen Lauf.Frank konnte gegen Gröhl ausgleichen, aber dann ereilte uns ein 0:3-Lauf. Flo fand keine Einstellung gegen Kanduth (0:3), Johann unterlag Karan Bajaj 1:3, wobei der knapp verlorene 3. Satz der Knackpunkt war, und ich verlor gegen Kevin Wang mit 8:11 im Fünften. Nichts gegen den Youngster, der ein starkes Spiel zeigte, aber diese Niederlage habe ich mir selbst zuzuschreiben. Im Anschluss gab es in einem Nebenraum eine schonungslose, lautstarke und hässliche Aussprache mit mir selbst. Zum Glück waren keine Zeugen zugegen. Nach etwas Abstand und 3 Stunden Gartenarbeit kann ich mir inzwischen wieder in die Augen schauen.Zwischenstand 2:5, und jetzt endlich registrierten wir, dass das ein ganz schwieriges Spiel ist und wir uns ernsthaft wehren müssen.Michael machte den Anfang und gewann das enge Spiel gegen Urban mit 3:1. Olli ging gegen Leon Sting über die volle Distanz, spielte gut, und hatte mehrere Gelegenheiten, das Match für sich zu entscheiden. 14:16 endete der Entscheidungssatz, und damit hatten wir alle 3 Fünfsatzspiele verloren. Zumindest ein Erfolg hätte uns vermutlich das Unentschieden gerettet, aber hätte, wenn und aber helfen uns leider nicht weiter.Es folgte Frank‘s Lehrstunde für Kanduth, mit 4:6 waren wir noch in Reichweite. Aber leider gelang keinem der beiden Schelli’s ein Sieg. Flo gegen Gröhl und Johann gegen Wang kamen zu keinem Zeitpunkt richtig in ihr Spiel. Bleibt festzustellen, dass niemand richtig schlecht gespielt hat, aber dass unglücklicherweise 5 von 6 Spielern nicht ihren besten Tag erwischt haben.Ich konnte mich in einem guten Match gegen Bajaj rehabilitieren, das 3:1 war umkämpft, aber letztendlich verdient. Micha beherrschte Leon Sting unvorhersehbar klar und hielt unsere Hoffnung mit seinem 3:0 am Leben.Am Ende musste Olli trotz großer Anstrengung in 3 knappen Sätzen gegen Urban kapitulieren. Es hat nicht sollen sein, dass müssen wir akzeptieren.Trotzdem haben wir uns nach der erwartet schwierigen Hinrunde erfreulicher- und überraschenderweise im oberen Tabellendrittel etabliert. Zum letzten Spiel der Hinrunde reisen wir nächsten Freitag zu der 4. Mannschaft von Mainz 05, die mit ihrer Niederlage in Drais das Meisterschaftsrennen wieder spannend gemacht haben.Spielen die Mainzer mit voller Kapelle, sind wir der absolute Außenseiter. Schaun mer mal, was uns erwartet…

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Ein umkämpftes 4:2 bringt die 3. Mannschaft ins Pokal-Viertelfinale

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Es war die erwartet harte Nuss, die wir bei der jungen Truppe der Spvgg. Essenheim zu knacken hatten. Konnten wir uns auf die unangenehme, recht unorthodoxe Spielweise der Gegner im Vorfeld einstellen, waren die Probleme bei der Anfahrt (Straßensperrung) und mit der niedrigen Hallentemperatur (technischer Defekt) nicht vorhersehbar. Nichtsdestotrotz entwickelte sich eine spannende Partie, in der es nicht viele klare Ergebnisse, dafür aber einige tolle Ballwechsel gab.

Michael begann stark gegen Gesswein, machte zweieinhalb Sätze alles richtig und führte 2:0. Eine kleine Unkonzentriertheit kostete ihn Satz Nr. 3, der Gegner kam immer besser ins Spiel. Am Ende gingen die Gastgeber mit einem knappen 5-Satz-Sieg in Führung.

Frank musste gegen Wolf alle Register ziehen und tat sich vor allem in den ersten beiden Durchgängen recht schwer. Glücklicherweise konnte er in den entscheidenden Phasen immer noch eine kleine Schippe drauflegen, sein 3:0-Sieg brachte uns den Ausgleich.

Auch Thomas hatte gegen Fabian Wagner so seine Mühe. Mit Konzentration und Geduld sicherte er sich die Sätze 1 und 2, den 3. Satz musste er jedoch relativ deutlich abgeben. Der 4. Satz war dann eine ganz enge Kiste, mit viel Willen und Kampfgeist konnte Thomas ihn 15:13 für sich entscheiden, wir gingen 2:1 in Führung.

Im Doppel fehlte Frank und Thomas leider wieder das letzte Quäntchen Glück. Wie schon gegen Wallertheim verloren wir hauchdünn im 5. Satz, wobei diesmal die Leistung absolut gestimmt hat. Mit 5:2 führten wir im Entscheidungssatz, konnten den Vorsprung aber leider nicht ins Ziel retten. Ausgleich für Essenheim.

Franks 3:0-Erfolg gegen Gesswein war eigentlich nie in Gefahr. Die ersten beiden Sätze beherrschte er souverän, im 3. wurde es dann etwas eng. Aber mit all seiner Erfahrung sicherte er uns den Punkt zum 3:2.

Micha war es vorbehalten, mit seinem Sieg gegen Wagner den Schlusspunkt zu setzen. Er konnte nahtlos an seine gute Leistung im ersten Einzel anknüpfen und gab lediglich Durchgang Nr. 3 ab.

Das Projekt „Pokal“ geht für uns also weiter. Erfreulicherweise haben wir uns unter die letzten Acht gespielt. Ab jetzt warten nur noch richtig starke Gegner. Mal schauen, welches Team uns von der Glücksfee für die nächste Runde zugelost wird.

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Kurz und knapp: 9:1 Auswärtssieg in Nierstein

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Gegen die stark dezimierten Niersteiner gelang uns am vergangenen Freitag ein müheloser Pflichtsieg. Die Gastgeber präsentierten sich als sportlich faire Verlierer. Sehr schade, dass sie 2 Spieler ersetzen mussten und Spitzenspieler Krummeck zudem seine Spiele krankheitsbedingt abschenkte.

So kamen Thomas und Frank im Doppel sowie Steffen und Frank in den Einzeln zu kampflosen Siegen. Und da wir die restlichen Spiele allesamt voll konzentriert angingen, gab es für Nierstein nicht viel zu holen.

Steffen und Micha siegten knapp in 5 Sätzen gegen Hüls/Held. Ein gutes Spiel, das den Beiden Selbstvertrauen geben sollte. Auch Mark und Johann gaben sich keine Blöße und gewannen klar und deutlich mit 3:0.

Frank hatte Hüls voll im Griff und gab nur wenige Punkte bei seinem 3:0-Sieg ab.

Johann startete gegen Henn stark und überzeugend, musste jedoch nach 2:0-Satzführung etwas zittern. Er verlor den 3. Satz und hatte auch im vierten recht große Mühe. Am Ende fand er jedoch wieder zu seiner Sicherheit zurück und siegte 3:1.

Ein bisschen Bammel hatte Thomas vor dem Duell gegen Held, hatte dieser bisher doch eine ordentliche Saison gespielt. Doch Thomas hatte wenig Mühe und gewann die ersten beiden Sätze recht klar. Im 3. Satz verstärkte Held die Gegenwehr nochmal, aber auch hier behielt Thomas in der Verlängerung die Oberhand.

Michael sorgte mit seinem ungefährdeten 3:0 gegen den jungen Marques da Cunha bereits für die Entscheidung, da nach diesem 8. Punkt das kampflose Einzel von Frank den Erfolg sicherstellte.

Mark hatte die Gelegenheit, gegen Bleser das Endergebnis glatt zu machen. 4 Sätze lang war es ein enges und ausgeglichenes Match, in dem Mark alle Chancen zum Sieg hatte. Sein Gegner hatte jedoch keine Lust, das Spiel einfach so abzuhaken und er kämpfte verbissen um jeden Ball. Am Ende gelang den Gastgebern der nicht unverdiente Ehrenpunkt.

Am kommenden Dienstag reisen wir zum Pokalspiel nach Essenheim. Das wird definitiv kein Selbstläufer, da müssen wir schon eine gute Leistung abrufen, um erfolgreich zu sein.

Das nächste Spiel in der Liga steigt dann am 22.11. zu Hause gegen die „Wundertüte“ Sörgenloch/Zornheim I, die uns mit Sicherheit mit dem Messer zwischen den Zähnen einen harten Fight liefern werden.

T. B.

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Die Niederlagen werfen uns nicht um!!!

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Dem Doppelspieltag am vergangenen Freitag und Samstag sahen wir schon vorab mit Skepsis entgegen. Es spricht durchaus für uns, dass wir unsere eigene Leistungsstärke vernünftig einschätzen können, deshalb schocken uns die Ergebnisse nicht. Hatten wir in den bisherigen 5 Saisonspielen noch das nötige Matchglück, liefen diese 2 Begegnungen leider nicht zu unseren Gunsten.

Am Freitag gastierten wir bei der ebenfalls noch ungeschlagenen DJK Bingen-Büdesheim. Wie so oft konnten wir uns in den Doppeln keinen Vorteil erspielen. Frank und Flo gewannen nach hartem Kampf 3:2, die anderen beiden Partien gingen (zwar nicht chancenlos) verloren, aber damit lagen wir sofort in Rückstand.

Flo unterliegt Keller deutlich 0:3, Frank siegt gegen Heinz in 4 Sätzen. Johann hat keine Chance beim 0:3 gegen Tobias Lemmer, dafür siegt Steffen mit einer blitzsauberen Leistung mit 3:1 gegen Markus Lemmer.

Mark muss Decker zu einem klaren 0:3 gratulieren, dafür verkürzt Micha nach starkem Spiel und 3:1-Sieg gegen Schneider auf 4:5.

Das war der letzte Punktgewinn bei den starken und an diesem Abend nicht zu erschütternden Gastgebern. Leider ist auch Frank keine Maschine, die auf Knopfdruck jedes Mal 2 Einzelsiege abliefern kann. Gegen Merlin Keller kassierte er nach tollem Fight und starkem Spiel seine erste Saisonniederlage.

Für Flo lief es gar nicht gut und er zog auch gegen Heinz mit 1:3 den Kürzeren. Steffen unterliegt trotz einer guten Leistung mit dem gleichen Ergebnis gegen Tobias Lemmer. Johann erarbeitete sich eine 2:0-Satzführung gegen Markus Lemmer, musste dann aber leider die weiteren 3 Sätze abgeben. Damit stand das 9:4 fest, Micha hatte in der Zwischenzeit sein Spiel gewonnen, aber es zählte leider nicht mehr.

Wir hatten die Büdesheimer von Anfang an als potentiellen Meisterschaftskandidaten auf dem Zettel. Das haben sie eindrucksvoll bestätigt. Gratulation zum Sieg!!!

Samstagnachmittag traten wir dann bei der TSG Drais an. Ich denke nicht, dass wir in naher Zukunft nochmal ein Spiel verlegen werden, und schon gar nicht auf einen Samstag.

Erwartungsgemäß war der Gastgeber komplett besetzt, wir leider nicht. Wir bedanken uns ausdrücklich und ganz herzlich bei Tim und Ferdinand. Die Jungs haben uns schnell und unkompliziert zugesagt, haben den Einsatz als willkommene Herausforderung verstanden.

Ihr Doppel gegen N. Steyer/Weil gingen die beiden Youngster engagiert an, ein Satzgewinn war jedoch nicht drin.

Thomas und Johann hatten in ihrem Spiel im ersten Satz die Chance, in Führung zu gehen. Geklappt hat es nicht, am Ende war die Niederlage deutlich.

Steffen und Micha gewannen den 1. Satz, hatten eine passable Führung im 2. Aber sie konnten den Deckel nicht draufmachen, mit 9:11 im 5. Satz ging das Spiel verloren.

Dederding machte Johann mit seiner Erfahrung und Routine das Leben schwer. Ein Punktgewinn lag genauso in weiter Ferne wie anschließend bei Steffen gegen Weil.

Der Zwischenstand lautete also 5:0, die Messe war für uns bereits zu diesem Zeitpunkt gelesen.

Thomas gegen Niklas Steyer, das war das erwartet enge, dramatische und emotionale Spiel, plötzlich war Feuer unterm Dach. Kein Wunder, trafen doch zwei echte Heißdüsen mit recht kurzer Zündschnur aufeinander. 3:0 hieß es am Ende für Thomas nach 3 umkämpften Sätzen. Ganz so einfach wollten wir uns auch nicht abbügeln lassen, und um das zu untermauern, kam uns dieses Spiel gerade recht.

Kleinere Meinungsverschiedenheiten gibt es gegen Drais irgendwie immer, das hat schon Tradition. Aber es blieb alles im Rahmen, bei aller Rivalität konnte man sich nach dem Match noch in die Augen sehen.

Allerdings bleibt festzuhalten, dass es in dieser Halle keinen Spaß macht, wettkampfmäßig Tischtennis zu spielen. Der Boden ist eine mittlere Katastrophe, und auch ansonsten blendet es teilweise so sehr, dass man die Bälle auf der ungünstigen Seite nur erahnen kann. Natürlich sind auch wir in der Haybachhalle nicht mit optimalen Lichtverhältnissen gesegnet und die Verhältnisse sind für alle Spieler gleich. Besser macht es das aber dadurch auch nicht.

Michael gab sein Bestes und kämpfte hart gegen Schwitzgebel. Es war ein Spiel mit ständigem Auf und Ab. Mit 11:8 im 5.Satz behielt Micha die Oberhand und verkürzte auf 2:5.

Tim hatte wenig Chancen gegen Marcus Steyer, aber er verkaufte sich trotzdem so teuer wie möglich. Im 3. Satz wäre sogar fast eine kleine Überraschung möglich gewesen.

Ein richtig großes Kompliment möchten wir Ferdinand machen. Sein Spiel gegen Reichardt war klasse, die größte Anerkennung hat ihm eigentlich der Gegner unfreiwillig selbst gezollt.

Wenn ein erfahrener BOL-Spieler und seine Mannschaftskameraden den Sieg so ausgiebig feiern, dann muss der Gegner ordentlich Eindruck hinterlassen haben. Für dieses Mal, lieber Ferdi, war die Aufgabe noch zu groß, aber in 2 Jahren sieht das bestimmt schon ganz anders aus.

Leider konnte Steffen auch gegen Dederding nicht die Leistung abrufen, die er selbst von sich erwartet hatte. Es ist schon wirklich sehr bitter, dass er aufgrund seiner eingeschränkten Beweglichkeit nicht so agieren kann, wie er eigentlich möchte.

Aber wir gaben uns immer noch nicht auf, Johann trat gegen Weil an. Und das, was er in den 5 Sätzen geleistet hat, war richtig stark. Waren die ersten 4 Sätze knapp und gleich verteilt, machte er im 5. den Sack mit einer bärenstarken Leistung mit 11:2 zu. Respekt, Christoph Weil hat über 1700 Punkte, das war ein Big Point.

Thomas hatte sich schon vorbereitet, dann verzichtete Schwitzgebel auf das Spiel. Vierter Punkt für uns, und dann war auch leider Schluss. Micha versuchte zwar alles gegen Niklas Steyer, aber es reichte nicht. Das 0:3 war der Schlusspunkt in einem Spiel, in dem wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gespielt haben.
– T.B.

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Der Personalnot erfolgreich getrotzt – weiße Weste in den Doppeln als Basis

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Dass die 3. Mannschaft 3 Doppel gewinnt, geschieht nicht so oft. Und nie gab es dafür einen besseren Zeitpunkt als am vergangenen Freitag.

Im Vorfeld des Spiels gegen Nieder-Ingelheim hatten wir große Personalsorgen. Frank und Steffen hatten abgesagt, Henrik und Mark standen nicht als Ersatz zur Verfügung, und so bedanken wir uns bei Olli und Claus, dass sie eingesprungen sind. Zwar fehlte beim Gegner ebenfalls Spitzenspieler Kossytorz, aber der Nachteil lag definitiv auf unserer Seite. Eine Niederlage als Worst-Case-Szenario wäre für uns nicht überraschend gekommen.

Alle 3 Doppel waren umkämpft und konnten gewonnen werden, wobei der Erfolg von Olli und Claus nach 0:2 Rückstand hervorzuheben ist. Kleine taktische Umstellungen und eine deutliche spielerische und kämpferische Steigerung brachten Ihnen den knappen Sieg.

Flo vertrat Frank als Nr. 1 hervorragend und ließ bei seinem glatten Sieg gegen Bedekar keine Zweifel aufkommen. Johann hinterließ einen starken Eindruck bei seiner Premiere im oberen Paarkreuz. Beim knappen 1:3 gegen Sauer fehlte nicht viel zum Triumph. Etwas mehr Erfahrung und Cleverness machten am Ende den Unterschied zugunsten des Gastes.

Was nun folgte, war ein bitterer Totalausfall im mittleren Paarkreuz. Thomas fand gegen seinen Arbeitskollegen, Stefan Keim, in keiner Phase zu seiner gewohnten Lockerheit und Zielstrebigkeit, agierte gehemmt und unsicher. Zudem lieferte Keim eine starke Leistung ab und so stand am Ende ein 2:3 zu Buche. Michael machte es gegen Singer nicht besser und so musste auch er nach enttäuschendem Auftritt eine unerwartete Fünfsatzniederlage hinnehmen.

Claus konnte sein Spiel gegen Hessel zwar offen halten, aber für einen Satzerfolg fehlten ihm leider ein paar Punkte und auch etwas Glück in den entscheidenden Situationen. Als dann auch noch Olli 0:1 gegen Preis zurücklag, ist uns das Herz ordentlich in die Hose gerutscht. Aber er hat sich selbst und damit auch die gesamte Mannschaft aus dem Schlamassel gezogen und mit seinem 3:1 den vorentscheidenden Punkt geholt.

Den Zahn zogen dem Gegner dann die beiden Schelli’s. Mit viel Klasse und Konzentration konnten sie ihre jeweils sehr umkämpften Spiele nach Hause bringen und bescherten uns damit die beruhigende 7:4 – Führung. Ganz stark, Ihr 2, das war eine ganz reife Leistung!!!

Thomas begann das Match gegen Singer genauso katastrophal, wie das vorhergehende geendet hatte. Gottseidank konnte er aber ab Mitte des zweiten Satzes den Schalter umlegen und fand wieder in die Erfolgsspur zurück. Am Ende war das 3:1 dann eine ganz klare Angelegenheit. Und auch Micha konnte sich rehabilitieren und gewann 3:0 gegen Keim, der jedoch gegenüber seiner starken Leistung im ersten Spiel nicht wiederzuerkennen war.

9:4, das klingt etwas klarer, als der Spielverlauf tatsächlich war. Egal, die nächsten Points sind eingefahren, und da alle anderen Mannschaften der BOL bisher Federn gelassen haben, führen wir aktuell verlustpunktfrei die Tabelle an, unglaublich. Kommende Woche erwartet uns ein Doppelspieltag mit 2 schweren Auswärtsbegegnungen bei Bingen-Büdesheim und Drais.

Eine persönliche Meinung zum gestrigen Spiel muss ich noch loswerden. Olli hatte aus privaten Gründen um das Vorziehen seines 2. Spiels gebeten. Ja, könnte man machen, allerdings erst nach dem kompletten Abschluss der ersten Einzelspiele, und dann auch nicht gleich. Im Ergebnis fand die Begegnung ganze 2!!! Matches früher als regulär statt, was Olli eine „satte“ Zeitersparnis von ca. 20 Minuten gebracht hat.

Mit seinem Sieg hat er die richtige Antwort gegeben. Leider hat der Punkt nicht mehr gezählt, da Micha vorher den Sack zugemacht hat. Tut mir leid, dass ich das so sagen muss, aber unter Entgegenkommen und Fairplay verstehe ich etwas anderes…

T. B.

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Der Plan ist aufgegangen…

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Nach etwas längerer Spielpause gastierten wir am gestrigen Freitag beim TSV Stadecken-Elsheim. Unser Ziel waren die nächsten 2 Punkte auf dem Weg zur frühzeitigen Sicherung des Klassenerhalts, das hierfür zuständige Personal stand erst nach einigem Hin und Her fest.

Micha war beruflich verhindert und Thomas, also der Autor (also ich) half der 2. Mannschaft im wichtigen Heimspiel der Verbandsliga gegen Gau-Odernheim aus. Kampf und Einsatz haben sich gelohnt, mit dem 9:6 wurde ein eminent wichtiger Erfolg eingefahren und „der Autor“ konnte mit Erfolgen im Doppel sowie beiden Einzeln dazu beitragen.

Olli und Simon hatten sich bereit erklärt, uns zu unterstützen, vielen Dank dafür. Simon konnte sich jedoch einen freien Abend gönnen, denn völlig überraschend hat uns Henrik seinen Einsatz angeboten. Tolle Geschichte, aufgrund der verletzungsbedingten Probleme hatten wir nicht damit gerechnet. Der eigentliche Grund ist allerdings höchst kurios und bemerkenswert, bleibt aber definitiv intern und unter Verschluss…

Nach den Doppeln bot sich das (leider) für uns gewohnte Bild. Frank und Flo gewannen ihr Spiel, die beiden anderen Partien gingen an die Gastgeber. Olli und Johann verloren denkbar knapp, aber trotzdem bleibt festzuhalten, dass wir in den Doppeln Nachholbedarf haben, weil wir fast immer in Rückstand geraten.

Den Umbruch leitete postwendend unser bärenstarkes oberes Paarkreuz ein. Frank und Flo brachten uns mit jeweiligen 3:1 – Erfolgen gegen Thomas Löhr und Wolfgang Eick in Front, wobei Flo’s Erfolg gegen einen der besten Spieler der Liga besonders hervorzuheben ist.

Henrik probierte alles gegen Michael Hubmann und stand nach 2:1-Satzführung schon kurz vor dem Triumph. Am Ende hat es leider nicht ganz gereicht und der TSV konnte nochmal ausgleichen.

Doch danach waren wir nicht mehr zu stoppen, gaben bis zum Spielende nur noch ein Match ab.

Steffen siegte 3:1 gegen Peter Magyar, Olli belohnte sich für ein starkes Spiel mit einem knappen 11:8 im 5. Satz gegen David Wiecha und Johann punktete 3:1 gegen Christof Mallmann.

Frank und Flo besiegten Eick und Löhr jeweils 3:1, so dass uns nur noch ein Punkt fehlte.

Steffen unterlag Hubmann leider 1:3 und so war es Henrik vorbehalten, den Schlusspunkt gegen Magyar zu setzen.

Alle Spieler haben gepunktet, eine tolle Mannschaftsleistung. In drei Wochen, am 18. Oktober, wollen wir unsere Serie gegen die TG Nieder-Ingelheim ausbauen. Das Spiel beginnt 20:00 Uhr, Interessierte und Fans sind herzlich eingeladen…

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Mit viel Mühe über die erste Pokalhürde gehopst

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Am späten Donnerstagabend stand das erste Spiel der aktuellen Pokalrunde für unser BOL-Team auf dem Programm, zu dem wir nicht in Bestbesetzung, aber doch mit einer ordentlichen Truppe aufliefen. Frank, Michael und Thomas waren die Gladiatoren, die bei der 3. Mannschaft der TG Wallertheim antraten.

Auf dem Papier waren wir favorisiert, doch da die Gäste ihren erfahrenen Spitzenspieler, Steffen Lettau, an Bord hatten, gingen wir das Match voll konzentriert an. Dies war auch absolut notwendig, denn mit ihrer teilweise eigenwilligen und unkonventionellen Spielweise machten uns die Gastgeber das Leben ziemlich schwer.

Micha war gegen Lettau erwartungsgemäß chancenlos, konnte das Spiel nur im 2. Satz ausgeglichen gestalten. Frank hatte „Oldie“ Heinz Führer im Griff und gewann klar in 3 Sätzen. Thomas stellte mit einem 3:0 gegen den jungen Baumann die 2:1-Führung her, wobei er allerdings im ersten Satz nur sehr schwer ins Spiel kam und einen 4:9 Rückstand noch umbiegen musste.

Im Doppel trafen Frank und Thomas auf Lettau/Baumann und konnten leider mal wieder den Bock nicht umstoßen. Dabei muss man erwähnen, dass die Gegner sehr gut agierten und insbesondere der vermeintliche „Schwachpunkt“ Baumann das Spiel offen hielt. Und trotzdem haben wir den (von uns selbst erwarteten) Sieg leichtfertig aus der Hand gegeben, denn spätestens nach 8:3 und 9:5 im Entscheidungssatz hätten wir den Sack zubinden müssen.

Und so wurde es nach dem Ausgleich doch nochmal mächtig eng. 0:2 stand es bei Frank im Spitzenspiel gegen Lettau, 0:1 bei Micha gegen Baumann.

Beide kamen zum Glück nach und nach besser ins Spiel und konnten die Matches drehen. Frank siegte nach einer deutlichen Leistungssteigerung in 5 Sätzen gegen Lettau, Micha beendete sein Spiel am Ende standesgemäß mit 3:1.

Es war keine Glanzleistung, doch am Ende zählt nur der Einzug in die nächste Runde. Wir sind gespannt, auf wen wir treffen, und welches Trio wir dann nominieren. Hoffen wir, dass wir danach wieder entspannt und zufrieden auf den Sieg anstoßen können…

Am 27.09. geht es weiter in der Liga, wir reisen zum Auswärtsspiel zum TSV Stadecken/ Elsheim. Wie in den Spielen zuvor wird es darum gehen, in der bestmöglichen Aufstellung eine sehr gute Mannschaftsleistung abzurufen. Wir wollen unsere sehr gute Ausgangs-position nutzen und weiter verbessern, so dass wir den rechnerischen Klassenerhalt so früh wie möglich unter Dach und Fach bringen.

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Deutlicher Sieg bringt die vorübergehende Tabellenführung

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Gestern stand das mit Spannung erwartete Duell gegen die dritte Mannschaft des TSV Wackernheim auf dem Programm. Mit dem Ergebnis hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Auf ein enges, spannendes Spiel gegen den letztjährigen Meister hatten wir gehofft, Punkte waren jedoch nicht unbedingt eingeplant.

Beide Mannschaften präsentierten sich fast in Bestbesetzung. Die Gäste ersetzten Christian Just durch Altmeister Claus Wolf. Bei uns hat Johann kurzfristig abgesagt, was uns echte Probleme bereitete. Es gab eigentlich keine personelle Alternative und so bedanken wir uns ganz ausdrücklich bei Mark, der einen privaten Termin zu unseren Gunsten abgesagt hat und sich doch noch zur Verfügung gestellt hat. Super, ein weiterer Beweis für die tolle Moral in unserer Truppe!!!

Die Umstellungen trafen den Gegner härter als uns, mussten doch alle Spieler nach oben aufrücken und demzufolge teilweise auch in höheren Paarkreuzen antreten.

Die Doppel begannen für uns leider mal wieder standesgemäß. Flo und Frank gewannen in 3 knappen Sätzen mit ein bisschen Zittern 3:0 gegen Klose/Meierhöfer. Steffen und Micha starteten im ersten Satz ordentlich gegen Barthen/Chitralla, waren am Ende aber chancenlos. Thomas und Mark hatten gegen Hager/Wolf eigentlich alle Möglichkeiten, brachten sich aber am Ende selbst um den Erfolg. Haderten wir nach dieser Niederlage noch mit der vertanen Chance, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen, dass es der letzte Spielverlust an diesem Abend für uns sein sollte.

Den Ausgleich schaffte Frank mit einer konzentrierten Leistung gegen Herbert Barthen. Wieder einmal war auf unsere Nr. 1 Verlass. Es ist schon eine Freude für die Mannschaftskameraden, mit anzusehen, mit welcher Konstanz er seine Spiele gewinnt und wie es ihm gelingt, sich immer wieder auf unterschiedlichste Spielertypen einzustellen.

Flo hielt sich in 3 Sätzen schadlos gegen Gerhard Chitralla. Eine bärenstarke Leistung und bereits ein ganz wichtiger Punkt auf dem Weg zum Mannschaftserfolg.

Steffen gegen Norbert Meierhöfer, ein Dauerbrenner. Obwohl Steffen noch etwas Trainingsrückstand hat und sich noch nicht perfekt auf sein neues Material eingestellt hat, bescherte er sich einen am Ende ungefährdeten und verdienten Sieg und baute den Vorsprung aus.

Dann kam der vermutliche Knackpunkt des Spiels, eins der wenigen Fünfsatz-Matches. Thomas, der schon in früheren Jahren kein Schreckgespenst für gewiefte Abwehrspieler war, bekam es mit Oliver Klose zu tun. Den ausgeglichenen ersten Satz sicherte sich Klose, das Spiel nahm seinen erwarteten Verlauf. Aber Thomas gab nicht auf, änderte seine Strategie (danke an Leon für das perfekte Coaching) und konnte ausgleichen. Die Sätze 3 und 4 waren jeweils relativ klare Sachen für beide Spieler. Im Entscheidungssatz hatte Klose den besseren Start, aber nach dem zwischenzeitlichen 1:4 biss sich Thomas Punkt für Punkt heran und hatte am Ende mit 11:8 das bessere Ende für sich. Wie groß die Freude und Erleichterung war, konnten alle hören, die in der Halle dabei gewesen sind.

5:2 hieß es damit für uns und erfreulicherweise behielten auch Micha und Mark im 3. Paarkreuz die Nerven. Micha siegte gegen Claus Wolf, hatte dabei durchaus Mühe, aber zog sich in den entscheidenden Situationen immer wieder selbst aus dem Schlamassel heraus. Ein solides und in Summe erfolgreiches Spiel, damit sicherte sich Micha erstmal eine positive Bilanz.

Mark belohnte sich mit einem 3:1 Erfolg gegen Torsten Hager für seinen Einsatz und die aufsteigende Form der letzten Wochen. Auch wenn sich hin und wieder immer mal unkonzentrierte Phasen einschleichen, spielt er inzwischen sehr stabil und kann mit teilweise spektakulären Schlägen punkten.

Mit dem 7:2 war eine Vorentscheidung gefallen, aber sicher konnten wir uns immer noch nicht sein. Glücklicherweise behielten unsere Spitzenspieler in ihren engen Matches die Nerven und banden den Sack gleich zu.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bekam Frank das Spiel gegen Chitralla immer besser in den Griff. Er variierte perfekt und überraschte mit überfallartigen Angriffen. Das 3:1 war verdienter Lohn für eine engagierte Leistung.

Den Schlusspunkt setzte Flo gegen Barthen. Ein enges Match auf tollem Niveau, in dem der Oldie dem Youngster alles abverlangte. Am Schluss entschieden Kleinigkeiten und der vielleicht etwas größere Wille. 9:2, Heimsieg, wir können es kaum glauben.

Wir danken den Wackernheimern für ein jederzeit faires, umkämpftes und trotzdem freundschaftliches Match. Das Ergebnis klingt klarer, als es tatsächlich war. Wir hatten in den entscheidenden Phasen das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite, nehmen die Punkte aber natürlich gerne mit.

Mit diesem verlustpunktfreien Traumstart nach 3 Spielen führen wir die Tabelle zwar vorerst an, wissen das aber auch einzuordnen und sind uns im Klaren, dass wir am Saisonende nicht dort oben stehen werden. Nach wie vor gilt es, von Spiel zu Spiel zu denken und Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Sobald der gesichert ist, können wir unsere Ziele neu ausrichten.

Für uns steht jetzt eine 3-wöchige Spielpause an. In dieser Zeit wird sich die Liga ein bisschen sortieren und es kristallisiert sich vermutlich heraus, wie die Kräfteverhältnisse verteilt sind, wenn dann alle Teams 2 oder 3 Spiele auf dem Konto haben.

Am 19.09. treten wir im Pokal bei Wallertheim II an, bevor es am 27.09. in Stadecken/Elsheim mit den Meisterschaftsspielen weiter geht.

WeiterlesenDeutlicher Sieg bringt die vorübergehende Tabellenführung

Wieder nichts für schwache Nerven – Happy End beim Comeback

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Am vergangenen Freitag stand unser zweites Saisonspiel in der Bezirksoberliga bei der zweiten Mannschaft der TTSG Sörgenloch/Zornheim an.

Dem Spiel gegen den Aufsteiger sahen wir bereits im Vorfeld mit äußerster Vorsicht entgegen. Wir wollten die Konzentration von Anfang an zu 100% hochhalten, und das war genau die richtige Einstellung, wie sich am Ende herausstellen sollte.

Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Beim Gastgeber fehlte das komplette mittlere Paarkreuz, wir ersetzten Flo und Micha durch Henrik und Mark.

Sollte sich jemand nicht vorstellen können, was man unter einem „unvorhergesehenen Ereignis“ zu verstehen hat, der darf sich gerne bei uns erkundigen. Bis 16:45 Uhr war alles okay, dann stand Henriks Einsatz aufgrund einer Störung bei der DB plötzlich auf der Kippe und mit der beschaulichen Spielvorbereitung war es auf einen Schlag vorbei. Am Ende ist es gut gegangen, die Details würden den Rahmen sprengen. Entscheidender Fakt: Henrik war 10 vor 8 in der Halle!!!

Johann und Steffen hatten in ihrem „Opfer-Doppel“ einen guten Start, konnten aber am Ende leider nicht mehr genug Gegenwehr leisten. Bleibt gleich am Anfang zu erwähnen, dass es ganz wenige schnelle Spiele gab. Der Großteil der Matches war absolut ausgeglichen und spannend bis zum Schluss. Klare Ergebnisse waren Mangelware.

Frank und Thomas gewinnen 3:0, allerdings 3 mal 13:11. Ein durchwachsenes und zerfahrenes Spiel, in dem wir glücklicherweise in den entscheidenden Momenten die Punkte gemacht haben.

Doppel 3 mit Henrik und Mark: Eine einzige Achterbahnfahrt mit einem 11:9 für uns im 5. Satz. Egal wie, ein ganz wichtiger Punkt, denn aufgrund der häufig wechselnden Besetzungen und mangelnden Trainingsmöglichkeiten gehören Doppel nicht unbedingt zu unseren Stärken.

Und dann die ersten Einzel:

Steffen spielt im für ihn ungeliebten oberen Paarkreuz. Mit neuen Belägen und einer nur bedingt optimistischen Grundeinstellung. Sollte ihm der erste Satz, als Lars Hönig tatsächlich ohne eigenen Fehler durchspielte, noch Recht geben, wendete sich das Blatt im weiteren Verlauf. Steffen drehte auf und wurde variabler in seinem Spiel. Er konnte den Gegner häufig in Verlegenheit bringen, zum Sieg reichte es leider nicht, aber er verbuchte es als positives Ereignis.

Frank bekam es mit Julian Stahmann zu tun. Ein unglaubliches Spiel, in dem der Youngster immer brillierte, wenn er in Führung lag. Gut für uns, dass Frank in seiner unnachahmlichen Art nie aufgab und permanent versuchte, den Ball einmal mehr als der Gegner auf den Tisch zu bekommen. 12:10 im fünften Satz hieß es am Ende für Frank, bereits das dritte Spiel, dass über die volle Distanz ging.

Johann braucht gegen Gerlach eine lange Zeit, bis er gegen das unbequeme Spiel durchblickt. Erster Satz 6:11, danach beißt er sich durch und holt einen ganz wichtigen Punkt. Und da wir ja immer versuchen, einen „Point of the Match“ zu vergeben, sprechen wir den heutigen Johann zu. Langer Ballwechsel, Johann in der Defensive, und plötzlich rettet er den Ball, indem er den Schläger in die „falsche“ Hand nimmt, dann schnell wieder zurück wechselt und am Ende den Punkt macht.

Sehr cool und sehr wichtig.

Henrik gegen Oldie Schmitt. Wirklich niemand hat von Henrik erwartet, dass er nach seiner knapp zweijährigen, verletzungsbedingten Pause sofort wieder am gleichen Niveau anknüpft, außer natürlich er selbst.

In seinem ersten Einzel gab es einen kleinen persönlichen Rückschlag. Die Distanz bei den Angriffsschlägen passte noch nicht, und die „eklige“ kurze Noppe auf der Rückhand des Routiniers erledigte den Rest. Punkt für den Gastgeber.

Leon Sting gegen Mark, die „jungen Wilden“ unter sich. Wenige Tage zuvor hatte Mark noch gewonnen, diesmal musste er sich nach einem extrem knappen und intensiven Spiel mit 10:12 im 5. Satz geschlagen geben.

Dann Thomas gegen Türker. Der Nachwuchsspieler auf  Seiten der Gastgeber versuchte viel, aber in diesem Spiel gab es für ihn nichts zu holen.

Klarer und sicherer Sieg für uns zum zwischenzeitlichen 5:4.

Frank gewinnt in 3 Sätzen gegen Lars Hönig. Am Ende hat er ihn weichgekocht, weil er die unglaublich harten und gefährlichen Angriffsschläge jedes Mal irgendwie zurückgebracht hat. 2,5 Punkte von Frank, wie immer eine Bank.

Ab jetzt kennt der Wahnsinn keine Grenzen mehr:

Die nächsten 5 Spiele werden in 24 von 25 möglichen Sätzen entschieden.

Steffen spielt genial gegen Julian Stahmann, er kämpft und legt allen Mut und seine spielerischen und kämpferischen Fähigkeiten in die Waagschale, Am Ende geben Kleinigkeiten den Ausschlag und er verliert 8:11 im Fünften. Zwischenstand 6:5

Gerlach gegen Henrik, vermutlich das Schlüsselspiel. Gerlach spielt unangenehm und sicher, Henrik will die von früher gewohnten Winner spielen. Zum Glück für uns erhöht sich seine Trefferquote von Satz zu Satz, und er holt mit 12:10 im Fünften einen extrem wichtigen Punkt.  Hatte der zwischenzeitliche, überraschende Besuch eines Familienmitglieds positive Wirkung? Wir wissen es nicht, aber wenn dem so ist, dann fallen wir hiermit nachträglich dankbar auf die Knie!!!

Als Nächstes spielt Johann gegen den alten Haudegen Schmitt. 6:11 im ersten Satz, Frust dazu. O-Ton: „Die Noppe kotzt mich an“.

Lösung: „Dann spiel ihm halt nicht mehr auf die Noppe“:

Und es hat geklappt. 2 Sätze relativ klar, dann schlug der Oldie nochmal zurück. Aber den Entscheidungssatz ließ sich Johann nicht mehr nehmen. Saubere Sache, perfekt für uns!!!

8:5, den erhofften Punkt hatten wir somit bereits sicher.

Thomas gegen Leon Sting. Bis zum 1:0 und 8:7 alles okay, danach tolles Coaching durch Lars Hönig. Leon traut sich was und macht so gut wie keine Fehler mehr, Thomas kann nicht kontern. Der 2. Satz geht knapp weg und danach führt der starke Jungspund in jedem Satz haushoch, bis Thomas endlich die Kurve kriegt. Es wird spannend, aber am Ende reicht es nicht, wenige Punkte fehlen, der Gastgeber verkürzt auf 6:8.

Auf das Schlussdoppel wollen und können wir uns nicht verlassen, also steht Mark unter Druck.

Das Spiel gegen Türker ist wieder ein ständiges Auf und Ab, eigentlich müsste er ihn sicher im Griff haben, aber starke Phasen wechseln sich mit vermeidbaren Nachlässigkeiten und Unkonzentriertheiten ab.

Am Ende sichert uns Mark die sehnlichst erhofften Punkte mit einem ungefährdeten 11:4 im 5. Satz. Das ihm Mut und Motivation für die anstehenden Aufgaben geben.

Bleibt festzuhalten:

Wir sind in diese extrem schwierige Hinrunde mit 2 Siegen gestartet, WAHNSINN. Damit haben wir uns selbst viel Druck von den Schultern genommen und können die nächsten Aufgaben etwas entspannter angehen.

Der Zusammenhalt in der Truppe ist genial. Jeder kämpft für jeden und die Moral ist extrem gut.

Kommenden Freitag empfangen wir mit Wackernheim III einen der heißesten Meisterschaftskandidaten. Wir gehen als Außenseiter in das Spiel, aber wir werden versuchen, dieser erfahrenen und ausgebufften Truppe das Leben so schwer wie möglich zu machen.

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