Ordentliche Platzierungen bei Region-7-Meisterschaften

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Drei RSV-Talente haben bei den Einzelmeisterschaften der Region 7 (ehemals Südwestdeutsche Meisterschaften) gute Platzierungen belegt.

Bei der männlichen Jugend erspielte sich Henrik Brusenbauch mit einer Bilanz von vier Siegen bei sieben Niederlagen den achten Platz bei zwölf Teilnehmern. Im Turnierverlauf zeigte Henrik mitunter sehr starke Auftritte und brachte einige klare Favoriten in arge Bedrängnis.

Ebenfalls den achten Platz belegte Florian Schellenberg bei den A-Schülern mit einer Bilanz von 4:7.

Die beste Turnierplatzierung für den RSV Klein-Winternheim erspielte sich Julia Meng, die bei den A-Schülerinnen mit einer 6:5-Bilanz auf Platz sieben kam.

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Ab in die Eistonne – ein Rückblick auf die Vorrunde 2015/16

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Es war schon ein außergewöhnliches Jahr, dieses 2015. Es wurde geschwitzt wie selten, im Jahrhundertsommer. Menschenmengen zogen durch Straßen und skandierten dumpfe Parolen, während andere eine nie gekannte Hilfsbereitschaft an den Tag legten und jenen halfen, die alles verloren hatten. Die Freiheit wurde angegriffen, wieder einmal. Und wieder einmal vergeblich. Ein großer Deutscher rauchte seine allerletzte Zigarette. Wenig später wurde darüber debattiert, ob man nun „Krieg“ sagen darf oder nicht. Und in Mainz gab eine Brücke den Geist auf.

Achja, Tischtennis gespielt wurde natürlich auch noch, in einem kleinen Dorf mitten in Rheinhessen. Einem Dorf, das sich über viele Jahre einen Ruf als Hochburg des schnellsten Rückschlagsports der Welt erarbeitet hat. Abenteuer. Mit diesem Wort hatte man im Vorfeld der Saison 2015/16 den sportlichen Ausblick auf das beschrieben, was da wohl kommen würde. Und ja, das Wort hätte kaum besser gewählt sein können, blickt man auf das zurück, was die erste Hälfte der Saison zu bieten hatte. Für die einen den erwartet schweren Kampf um den Klassenerhalt, für andere wichtige Erfahrungen für die eigene Weiterentwicklung und für wiederum andere das ungewohnte und dennoch wunderbare Gefühl, einmal nicht im Tabellenkeller herumzudümpeln. Egal, was am Ende zu verbuchen ist, eines steht unwiderruflich fest: So hochklassig spielten nie zuvor Mannschaften des RSV Klein-Winternheim Tischtennis. Und das allein ist ja schonmal was.

1. Mannschaft

Eigentlich ja unterhalb der Erwartungen geblieben, in der Tabelle dann letztlich aber doch auf einem Platz zu finden, der zufrieden stellt – für das Aushängeschild des RSV war die erste Hälfte der fünften Oberliga-Saison das berühmte Wechselbad der Gefühle. Mindestens den Relegationsplatz (bei vier Absteigern) galt es zu erreichen, alles andere als eine leichte Aufgabe, zumal sich der Start mehr als schwer gestaltete. Vier Niederlagen zum Auftakt ließen den Druck im Kessel ordentlich steigen. Regelmäßigen Punktgewinnen der Spitzenspieler Chen Zhibin und Bryan Blas stand eine bislang unbekannte Ladehemmung von Eigengewächs Nicolas Brusenbauch gegenüber, der sich offenbar ein Beispiel an der Treffsicherheit der deutschen G36-Gewehre genommen hatte. Sowas kann vorkommen, und es bleibt eine ganze Rückrunde, um zur alten Stärke zurückzufinden. Mannschaftsküken David Schöne muss sich ganz augenscheinlich erst noch an die neue Liga gewöhnen, gewann er doch von seinen 14 Einzel gerade mal drei. Dass das aber im Bereich des Möglichen liegt, hat so mancher Auftritt in der Vorrunde eindeutig gezeigt. Neuzugang Bernhard Ilchev bewies indes, dass das Abwehrspiel noch lange nicht ausgedient hat und holte wichtige Siege im Einzel. Nur die Suche nach dem idealen Doppelpartner, die gestaltet sich noch immer etwas schwierig, auch wenn sich Marco Gottwald da wohl als Partner der Wahl herauskristallisiert. Ach ja. Der Gottwald. Hätte man zu Beginn der Runde Wetten abgeschlossen, darauf, wer die Schlüsselfigur des plötzlich zurückkehrenden Erfolgs der Klein-Winternheimer sein würde, sein Name wäre wohl nur selten gefallen. Nach einem Bänderriss noch in akuter Gefahr, den Saisonstart zu verpassen, drehte der 19-Jährige plötzlich mächtig auf und zeigte das, was ihn schon als Nachwuchsspieler immer ausgezeichnet hatte: unbändigen Kampfgeist, gepaart mit agilem, kraftvollem Spiel. Fünfsatzspiele wurden endlich wieder zu Marcos Spezialität, Spiele wie das denkwürdige 9:5 gegen den Rheinhessen-Rivalen TSV Wackernheim, bei dem der Kapitän zwei Punkte durch Siege im Entscheidungssatz beisteuerte. Dass da auch die individuellen Trainingseinheiten mit Coach Yves Besier eine Rolle gespielt haben, liegt irgendwie nahe. Knapp 100 Zuschauer verwandelten die Haybachhalle an diesem Tag in einen Hexenkessel, Trommelschläge (Stimmung!) und Jubelschreie inklusive. Letztlich lag der RSV hauchdünn vorn, und war plötzlich auch in der Tabelle wieder in beruhigendere Regionen gelangt. Am Ende der Vorrunde ist Platz sieben eine erfreuliche Position, die aber keineswegs zum Ausruhen verleiten darf. Denn schon der kleinste Patzer kann am Ende den Abstieg bedeuten. Fakt ist: Die Rückrunde wird keinen Deut langweiliger als die Vorrunde.

2. Mannschaft

Was für ein harter Aufprall in der Realität: Zwei Jahre lang hatte die zweite Mannschaft ihre Liga aufgemischt, war souverän aufgestiegen, und hatte ein Stück weit verlernt, wie es ist zu verlieren. In der Verbandsoberliga wurde diese Lektion gelernt. Und wie. Es hagelte eine Niederlage nach der anderen, auch Neuzugang Chase Bockoven, der aus den USA nach Klein-Winternheim gekommen war und die in ihn gesetzten Erwartungen voll erfüllte, konnte hieran wenig ändern. Und doch bleibt das Gefühl, dass diese Saison für die Entwicklung der jungen Spieler Henrik Brusenbauch, Alex Schmelzeis, Florian Oehme und Matze Becker vielleicht die wichtigste ihrer bisherigen Karriere sein könnte. Nicht nur, weil auch gemeinsames Verlieren zusammenschweißt, sondern, weil das andauernde Kräftemessen mit spielerisch überlegenen Gegnern das eigene Potenzial viel besser herauskitzeln kann als der souveräne Erfolg über Schwächere. Dass die Stimmung im Team auch im Tabellenkeller unverändert gut ist, bewies eindrucksvoll das letzte Saisonspiel gegen die bis dato ebenfalls sieglosen Sportler aus Ochtendung, die die Zweite in einem spektakulären und viel umjubelten Schlussakt der Vorrunde mit 9:7 niederringen und damit die rote Laterne abgeben konnte. Fazit: Man kann in einer Saison mehr gewinnen als bloß Spiele. Viel mehr.

3. Mannschaft

Manchmal sehnt man sich nach nichts mehr als nach Ruhe. Vor allem dann, wenn es in der Vorsaison erst am letzten Spieltag den ersehnten Klassenerhalt gegeben hatte. Unter diesem Motto stand dann auch die Bezirksligasaison für die dritte Mannschaft, die zu großen Teilen verjüngt und runderneuert an den Start ging. Mit Philipp Benrath und Marvin Hemmersbach waren zwei vielversprechende junge Spieler zum RSV gewechselt, die – um es kurz zu machen – genau das zeigten, was man sich von ihnen erhofft hatte. Philipp wurde mit 20:3-Spielen zum bislang zweitbesten Spieler der Liga und zeigte im Derby gegen Sörgenloch ganz nebenbei den Ball des Jahres (ein unterm Tisch gefischer Netzroller, der beim Gegner über die Platte rollte!), Marvin erwies sich als Bank im mittleren Paarkreuz. Dazu noch die beiden Youngster Leon Görg und Lenni Meier, die trotz fehlender Erfahrung wichtige Punkte einfuhren und sich in guter Form präsentierten. Zuguterletzt zeigten Oli Haun und Steffen Nagel, dass modernes Angriffsspiel nicht alles ist und man auch mit guten Blocks oder kruder Ballonabwehr gewinnen kann. Platz drei ist die Bilanz dieser wilden Mischung, exakt die Platzierung, die man sich vor der Saison erhofft hatte. Fazit: Eine entspannte Saison ohne Druck kann etwas sehr schönes sein.

4. Mannschaft

Stammspieler? Regelmäßige Einsätze? Braucht kein Mensch. Beweist zumindest die vierte Mannschaft, die in der Vorrunde insgesamt zwölf (!) Spieler einsetzte, und mit diesem – mitunter ungewollten – Rotationsprinzip á la Bayern München großen Erfolg hatte und in der A-Klasse derzeit Rang drei belegt. Den Preis für Mister Zuverlässig heimst in der Vierten Mohsen Darej ein, der immerhin bei neun von zehn Partien an die Tische ging und zwölf seiner 16 Einzel gewinnen konnte. Fazit: Auch regelmäßiges Wechselspiel führt zum Ziel.

5. Mannschaft

Haha! Werden sich wohl die Spieler der fünften Mannschaft denken. Oder so ähnlich. Wie auch immer: Nach einem sang- und klanglosen Abstieg aus der A-Klasse in der Vorsaison zeigen die Mannen um Spitzenspieler Jens Grundmann in diesem Jahr, wie man mit nahezu gleichem Personal in der nächsttieferen Liga zum Spitzenteam avancieren kann. Die Herbstmeisterschaft ist jedenfalls schonmal in der Tasche. Und wer weiß, vielleicht steht am Ende ja sogar noch mehr zu Buche? Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Fünften hat dabei auch Nachwuchsspieler Simon Vilz, der in seiner ersten Saison bei den Herren direkt mal bis zum letzten Spiel zu Null stand und sich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich prima ins Team integriert hat. Fazit: Holt euch die Meisterschaft! Verdient wär’s!

Damenmannschaft

Wenn Besier, Oehme und Gottwald an die Tische gehen, stehen Spaß und Bewegung im Vordergrund, nicht der sportliche Erfolg. Stimmt natürlich nur, wenn man nicht die Söhne, sondern eben jene Mütter meint, die sich ihren Sprösslingen angeschlossen und ebenfalls nach den Schlägern gegriffen haben. Allerdings aus etwas anderen Gründen, den bereits oben beschriebenen. Ergänzt duch Romy Kiebler, Annika Meier, Regine Otto und Nachwuchsspielerin Kim Lütkemeier stehen die Frauen derzeit in der Kreisliga auf Rang fünf. Eine hauchdünne Niederlage gegen den Spitzenreiter in der Vorrunde beweist, dass gar nicht so viel fehlt, um ganz vorne mitzuspielen. Aber irgendwie drängt sich der Verdacht auf, dass das den Akteurinnen gar nicht so wichtig ist. Und das ist auch gut so. Fazit: Weiterspielen! Spaß haben und bewegen! 🙂

Von
Steffen Nagel

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Weitere Schlappe für Zweite

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An Halloween reiste die Zweite Mannschaft zuversichtlich nach Feldkirchen in die Nähe von Koblenz. Zum ersten Mal in kompletter Besetzung erhofften die Spieler um Kapitän Matthias Becker sich, einen oder sogar zwei Punkte im Kampf gegen den Abstieg mitzunehmen.

Das starke Doppel Bockoven/Strauß holte anfangs mühelos den ersten Punkt für die Klein-Winternheimer. Brusenbauch/Becker zeigten ebenfalls eine gute Leistung gegen Feldkirchens Doppel 1, mussten jedoch das Spiel am Ende abgeben. Die Hoffnung, mit 2:1 aus den Doppeln zu gehen und eine komfortable Ausgangssituation für den weiteren Spielverlauf zu schaffen, lag nun bei Schmelzeis/Oehme. Gegen die Feldkirchener Abwehr/Angriff-Kombination verlor Alex und Flo zunächst beide Sätze 9:11, konnten sich im dritten Satz jedoch wieder zurückkämpfen. Auch der vierte Satz startete vielversprechend, bis Feldkirchens Dominic Schindler aus jeder Lage den Ball zurück auf die Platte drosch und das letzte Doppel für sein Team sicherte.

In den Einzeln konnte bis auf Chase Bockoven niemand ein Spiel für sich entscheiden. Der Amerikaner hatte sein erstens Einzel gegen Thomas Bauer knapp verloren, konnte dann aber in seinem zweiten Spiel gegen Routinier Dierbach mit Köpfchen und dem richtigen Ballgefühl im fünften Satz siegen.

Am nächsten Spieltag Ende November warten die letzten drei Spiele auf die Klein-Winternheimer. Gegen alle Mannschaften werden RSV-Jungs Topleistungen abrufen müssen, um in der Rückrunde noch weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

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Julia Meng wird 45. beim DTTB Top 48

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Nachwuchs-Talent Julia Meng vom RSV Klein-Winternheim hat beim DTTB Top 48 Turnier der Schülerinnen den 45. Platz belegt. Die 13-Jährige, die von RSV-Verbandsoberligaspieler Sebastian Strauß betreut wurde, konnte gegen Sarah Badalouf vom DJK Saarbrücken-Rastpfuhl und Hannah Heilck vom SV Aufbau Parchim jeweils mit 3:0 gewinnen, verlor jedoch ihre weiteren Partien im Turnierverlauf.

Julia ist die erste weibliche Spielerin des RSV Klein-Winternheim, die jemals an einem DTTB Top 48 Turnier teilgenommen hat. Aktuell spielt sie in der Verbandsjugendklasse im vorderen Paarkreuz und weist dort eine beeindruckend 6:4-Bilanz auf.

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RSV-Zweite weiterhin sieglos

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Es wird schwer, sehr schwer. 0:10 Punkte, 8:45 Spiele – so lautet die ernüchternde Bilanz der zweiten Herrenmannschaft nach den ersten fünf Spielen in der Verbandsoberliga Südwest. In den jüngsten drei Partien gegen Höhr-Grenzhausen, Nistertal und Wirges war die knappste Niederlage ein 4:9 (gegen Wirges), bei dem erstmals Florian Oehme und Matthias Becker punkten konnten. Die konstanteste Leistung im Team zeigt derzeit US-Spieler Chase Bockoven, der eine 3:5-Bilanz aufweist.

Am kommenden Wochenende, Samstag, 17 Uhr, ist die Oberliga-Reserve des RSV beim Sechstplatzierten TV Feldkirchen zu Gast und hofft, die ersten Zähler im Kampf gegen den Abstieg einfahren zu können.

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Zweite Herrenmannschaft mit misslungenem Auftakt

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Schwerer Einstand für die zweite Mannschaft: Nach zwei super erfolgreichen Jahren und dem damit verbundenen Durchmarsch in die Verbandsoberliga wurde das Team um Kapitän Matthias Becker nach den ersten beiden Spieltagen von seinem Höhenflug wieder zurück auf den Boden der Tatsachen geholt. Im Auftaktspiel gegen den TV Leiselheim II kamen die RSV-Jungs mit 2:9 unter die Räder.
Den einzigen Einzelsieg an diesem Tag holte US-Neuzugang Chase Bockoven, der den routinierten Tschechen Kamil Matejka souverän in vier Sätzen bezwang. Problemlos konterte der 18-Jährige den ehemaligen Regionalligaspieler aus, der dieses Jahr aus dem Westerwald zum TV wechselte.
Den zweiten Punkt erkämpften sich Henrik Brusenbauch und Chase im Doppel gegen die Abwehrspezialisten Andreas Cipu und Janis Oberle. In einem Fünfsatz-Krimi lieferten sich beide Seiten ein Abwehr-Offensiv-Spektakel, das die beiden Youngster am Ende für sich entscheiden konnten. Ohne Routinier und Punktegarant Sebastian Strauß gab es in den folgenden Einzeln leider nichts mehr zu holen. Man kann mit Gewissheit sagen, dass die Leiselheimer diese Saison zu den Aufstiegsfavoriten zählen werden.

Das zweite Spiel der Saison führte die zweite Mannschaft zum TSV Gau-Odernheim. Vor Spielbeginn sichtlich motiviert, wollte man die herbe Niederlage aus dem ersten Spieltag hinter sich lassen und eine Topleistung abrufen. Wieder ohne Sebastian Strauß verließ man die Doppel allerdings mit 0:3. In den darauffolgenden Einzeln konnte ebenfalls keiner aus der jungen Mannschaft einen Sieg verzeichnen, sodass die RSV-Oberliga-Reserve enttäuscht mit der 0:9-Höchststrafe wieder abreisen musste.

Am kommenden Samstag stehen die ersten beiden Heimspiele bevor gegen Mitaufsteiger Sprfr. Höhr-Grenzhausen und SF Nistertal 07. Mit Unterstützung der Zuschauer gilt es, die ersten Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt zu holen.

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Julia Meng fährt zu Top 48!

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RSV-Nachwuchstalent Julia Meng fährt als Vertreterin des Rheinhessischen Tischtennisverbandes zum DTTB Top 48-Turnier, bei dem die 48 besten A-Schülerinnen Deutschlands aufeinandertreffen. Ihr Ticket sicherte sich die 13-Jährige durch einen souveränen Auftritt bei den RTTV-Rangliste, bei der sie ohne Niederlage blieb und ihre größte Konkurrentin und Dauerrivalin Valerie Smeljanksi mit 3:1 in die Schranken verweisen konnte.
Ebenfalls rheinhessischer Ranglistensieger wurde der zehn Jahre alte Johann Schellenberg, der sich bei den C-Schülern überhaupt keine Blöße gab und das Turnier dominant – ohne Satzverlust (!) – gewann.
Den zweiten Platz in der Jugendkonkurrenz belegte Henrik Brusenbauch, der sich bei seinem starken Turnierauftritt lediglich dem späteren Sieger Nicolas Flügel (TV Leiselheim) geschlagen geben musste. Knapp das Treppchen verpasst hat Leon Görg, der sich in seinem ersten Jahr bei der Jugend direkt einen beachtlichen vierten Platz erspielte.
Die Bronzemedaille errang Florian Schellenberg bei den A-Schülern. Der 13-Jährige unterlag lediglich zwei älteren Spielern und schaffte es als einziger, den späteren Sieger Max Bury (Mainz 05) an den Rande einer Niederlage zu bringen.

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RSV-Mitglieder zu Gast in Frankreich

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Am letzten Juniwochenende sind 26 Vereinsmitglieder aus den Jugend,- Herren- und Damenmannschaften des RSV der Einladung des französischen Tischtennisclubs „Amiens Sport TT“ in die Picardie, 140 Kilometer nördlich von Paris, gefolgt.
Zum Gedenken an die Schrecken des Ersten Weltkriegs hatten die französischen Gastgeber ein dreitägiges Programm vorbereitet. Neben der Geschichte sollte dabei auch der Sport nicht zu kurz kommen.
Am späten Freitagabend wurde die Gruppe des RSV nach einer siebenstündigen Autofahrt mit großer Gastfreundschaft empfangen und mit lokalen Leckereien gestärkt. Während das Frauenfußballspiel Deutschland gegen Frankreich im Vereinsheim übertragen wurde und die Kinder schon an die Platten verschwanden, waren sprachliche Barrieren schnell überwunden und die Müdigkeit der langen Anreise verflogen.
Der Samstag begann bei wunderschönem Wetter mit einem gemeinsamen, ausgiebigen Frühstück. Der Tag war der Erkundung der Stadt gewidmet, deren Höhepunkt die Kathedrale darstellte. Das gotische Bauwerk ist Teil des UNESCO-Welterbes und besitzt das höchste Mittelschiffgebäude aller französischen Kathedralen mit einer Höhe von 42,30 Metern.
Am Nachmittag wurden zunächst Geschenke ausgetauscht, danach startete das deutsch-französische Tischtennis-Turnier. Obwohl Fairness und Spaß im Vordergrund standen, wurde um jeden Punkt hart gekämpft. Die beiden Youngsters des RSV, Nicolas Brusenbauch und David Schöne, die in der Oberliga Südwest spielen, konnten sich bis ins Halbfinale kämpfen. Jeder Ball wurde von den Klein-Winternheimer Spielern und Fans mit tosendem Beifall bejubelt, am Ende mussten sich beide jedoch ihren französischen Konkurrenten beugen.
In der Abenddämmerung begaben sich die beiden Vereine auf den Platz vor die Kathedrale, an dem ein eindrucksvolles Lichtspektakel stattfand. Unter sternenklarem Himmel wurde die Kathedrale bunt beleuchtet. Die verschiedenen Ornamente und Verzierungen des Bauwerkes wurden farblich hervorgehoben und damit die architektonische Kunst des Bauwerkes betont. Die Romantik der Stadt gepaart mit den französischen Delikatessen ließen rasch den eigentlich ernsten Anlass des deutsch-französischen Aufeinandertreffens vergessen.
Am Sonntag war erster Halt der historischen Tour das Neufundlanddenkmal. Es wurde errichtet zur Erinnerung an die Opfer der Soldaten aus Neufundland, die während des Ersten  Weltkrieges für das britische Königreich gekämpft hatten. Am 1. Juli 1916, der den Beginn der Schlacht an der Somme markiert, überlebten von den 801 Neufundländern nur 68 Männer die ersten 30 Minuten der Schlacht. Gut erhaltene Schützengräben und drei Friedhöfe mit über 600 Gräbern erinnern an die verlustreichen Kämpfe.
Die nächste Station führte zunächst an den Ulster Tower, der zu Ehren von 5500 irischen Soldaten errichtet wurde, die ebenfalls am 1. Juli im französisch-deutschen Kreuzfeuer gefallen waren. Nicht weit entfernt konnte das größte britische Kriegsdenkmal der Welt besichtigt werden, das wie der Ulster Turm in der Kommune Thiepval liegt. Auf dem 16-säuligen und 45 Meter hohen Bauwerk sind die Namen von 72000 gefallenen südafrikanischen und britischen Soldaten eingraviert.
Der Krater von Lochnagar erinnert mit einem Durchmesser von 100 Metern und 21 Meter Tiefe eher an einen Meteoriteneinschlag. Doch in Wirklichkeit markiert der beeindruckende Krater den Anfang der Schlacht an der Somme. Er ist das Resultat von 26,8 Tonnen Sprengstoff, die eine britische Spezialeinheit unter der deutschen Front platziert hatte. Nach der Besichtigung der Schlachtfelder, Friedhöfe und Denkmäler kamen alle deutschen und französischen Spieler auf dem deutschen Friedhof zusammen, um in einer Schweigeminute den Gefallenen zu gedenken. Allein die Schlacht an der Somme kostete über eine Million Soldaten das Leben und ging als verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkrieges in die Geschichtsbücher ein.
Umso wichtiger ist es, dass Nationen, die sich vor 100 Jahren feindlich gegenüberstanden, heute freundschaftlich zusammenkommen und den internationalen Austausch fördern und stärken. Der französische Tischtennisclub hat in den drei Tagen ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die sie entgegenbrachten, machten den Abschied schwer.
Selbstverständlich folgte eine Gegeneinladung für das kommende Jahr, in dem Rheinhessen sein 200-jähriges Jubiläum feiert. Die Tischtennisabteilung des RSV freut sich, die französischen Sportfreunde in unserer Region begrüßen zu dürfen, um die Freundschaft der Clubs fortzuführen.

Von
Alexander Schmelzeis

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Drei Titel für RSV-Nachwuchs bei Kreisranglisten

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Aller guten Dinge sind drei. Das dachten sich wohl auch die Schüler und Jugendlichen des RSV Klein-Winternheim. Bei den Kreisranglisten, die traditionell in der Haybachhalle ausgetragen werden und in diesem Jahr eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl von über 120 Spielern verzeichnen konnten, schafften es gleich drei vielversprechende Talente aus Klein-Winternheim ganz oben aufs Treppchen.

Bei den Jugendlichen setzte sich Bezirksligaspieler Leon Schneider (16) ein wenig überraschend ohne Niederlage durch und verwies dabei seine beiden Teamkollegen Leon Görg und Lenni Meier auf die Plätze drei und vier. Zweiter wurde Jan-Philipp Sunnus von der SG Bodenheim/Gau-Bischofsheim.

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Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden darüber hinaus Julia Meng bei den A-Schülerinnen und Johann Schellenberg bei den C-Schülern, die sich ohne Probleme gegen ihre Konkurrenz durchsetzten.

Den zweiten Platz errang Florian Schellenberg bei den A-Schülern. Außerdem schaffte es Paul Hermans auf Platz 12 bei der Jugend, Marc Bauer wurde Achter bei den A-Schülern und Ilyes Mißkampf erreichte bei den B-Schülern nach guter Leistung die Zwischenrunde.

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RSV-Jugend wird Dritter bei Regionsmeisterschaften

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Die Jugendmannschaft des RSV hat bei den Mannschaftsmeisterschaften der Region 7 in Saarlouis den dritten Platz erreicht. Gegen den haushohen Turnierfavoriten und späteren Sieger TTC Wirges sowie gegen die TSG Kaiserslautern unterlagen die Klein-Winternheimer deutlich mit 1:6, gegen den vierten Teilnehmer DJK Saarlouis-Roden erkämpften sich die Jungs ein verdientes 5:5-Remis. Aufgrund des besseren Spielverhältnisses reichte das am Ende für die Bronzemedaille für David Schöne, Leon Görg, Leon Schneider und Leonard Meier.

„Mit geringer Erwartungshaltung“, sagt Mannschaftskapitän David Schöne, sei man in das erste Match gestartet, in dem es direkt gegen die Übermannschaft aus Wirges ging. Den einzigen Punkt holten Schöne und Leon Görg im Doppel, das sie mit 3:2 Sätzen für sich entschieden. Danach war nicht mehr viel drin. David kassierte vorne eine 1:3 und 0:3 Niederlage gegen die starken Spieler Güll und Häusler. „Mein Spiel gegen Christian Güll war auf absoluter Augenhöhe, denn wir sind ja gleich groß“, fasste der RSV-Kapitän seinen Auftritt im Nachhinein zusammen. Lediglich Lenni Meier schnupperte an einem Sieg im Einzel, verlor aber im Entscheidungssatz gegen den Wirgeser Braun.

Auch im Spiel gegen die TSG Kaiserslautern waren es David Schöne und Leon Görg, die für den Ehrenpunkt sorgten. Allerdings war die Partie deutlich knapper, als das Resultat am Ende widerspiegelt. Denn gleich dreimal unterlagen die Klein-Winternheimer erst im Entscheidungssatz (zweimal Schöne, einmal Meier), und auch Leon Schneider hatte bei seiner 1:3-Niederlage durchaus Chancen auf den Sieg. „Da wäre mehr drin gewesen, der Spielstand sieht klarer aus, als es war“, findet auch David Schöne.

Das letzte Spiel brachte dann noch einmal volle Spannung für alle Beteiligten. Während Schöne/Görg im Doppel erstmals patzten, holten Meier/Schneider dafür einen unerwarteten Sieg. In den folgenden meist sehr engen Partien konnte jeder Spieler des Teams einen weiteren Punkt zum Gesamtergebnis von 5:5 beisteuern.

Insgesamt ein akzeptables Ergebnis für die RSV-Jungs und der Abschluss einer erfolgreichen Saison, die mit der Meisterschaft in der Verbandsjugendklasse ihren Höhepunkt hatte. Besonders kurios: Am Ende der Spielzeit standen sowohl der vor der Saison als klarer Favorit gehandelte FSV Mainz 05 und der RSV mit gleicher Punktzahl und gleicher Spieldifferenz da. Der RSV mit 124:24 Spielen, die Mainzer mit 125:25. Da jedoch in einem solchen Fall zunächst die Satzdifferenz zählt und die zugunsten der Klein-Winternheimer ausfiel, konnte am Ende die Meisterschaft, die vielleicht knappste in der Geschichte der Verbandsjungendklasse, gefeiert werden.

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