Saison 2013/14 – eine Halbzeit-Bilanz

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Das Aushängeschild in prekärer Lage, der Unterbau dominant – die Vorrunde der Saison 2013/14 löste bei Spielern, Fans und Verantwortlichen des RSV Klein-Winternheim sehr unterschiedliche Gefühle aus. Während die 1. Herrenmannschaft um den Verbleib in der Oberliga Südwest kämpft, haben 2. und 3. Mannschaft den Aufstieg in Verbands- bzw- Bezirksliga fest im Blick. Im großen Halbzeit-Check blicken wir zurück auf die ereignisreiche erste Hälfte einer ganz besonderen Saison.

1. Mannschaft

Schon vor Hinrundenbeginn stand fest: Die dritte Oberliga-Saison des RSV wird definitiv die schwerste. Mit dem starken TVB Nassau als Absteiger und den unbequemen Aufsteigern Albersweiler, Besseringen und Kerpen-Illingen stand unserem Team um Rückkehrer und neuem Teamcaptain Marco Gottwald ein harter Abstiegskampf bevor.
Der ist bislang nicht so gelaufen, wie man sich das im Vornherein vorgestellt hatte. Viele denkbar knappe Niederlagen – darunter das spektakuläre 7:9 gegen Nassau, aber auch das bittere 7:9 gegen Weitefeld-Langenbach – haben dazu geführt, dass der RSV mit nur fünf Zählern auf dem drittletzten Rang überwintert und nach derzeitigem Stand in die Relegation müsste. An Kampfgeist hat es der Mannschaft freilich nicht gefehlt, was für die Rückrunde sicherlich positiv zu werten ist. Leider mangelte es in vielen Momenten jedoch an der notwendigen Sicherheit, manchmal auch am Glück. Nichtsdestoweniger werden Matej, Viktor, Nico, Marco, Yves und Oli im neuen Jahr alles versuchen, die drei Punkte Rückstand auf Albersweiler wettzumachen und den sicheren siebten Rang noch zu erreichen. Und wir drücken hierfür fest die die Daumen!

2. Mannschaft

Zwei-Meter-Hühnchen, tanzende Hasen und der Fluch-der-Karibik-Soundtrack – die 2. Mannschaft des RSV hat in der Vorrunde dieser Saison ein Spektakel abgeliefert, das man bislang nur von Auftritten des Oberliga-Teams kannte. Mit den Neuzugängen Friedrich Sauer und Sebastian Strauß gab es für das junge Sextett um Kapitän David Schöne von Anfang an nur ein Ziel: den Aufstieg in die Verbandsliga Rheinhessen. Gleich im ersten Saisonspiel traf man auf einen der Hauptkonkurrenten, die starke TG Wallertheim. Mit Maskottchen, Motivations-Plakaten und einer flammenden Kabinen-Ansprache von David wurde das Heimspiel zu einem einzigen Event, der mit einem überragenden 9:1-Sieg gekrönt wurde. Von da an lief alles am Schnürchen: Die weitere Konkurrenz aus Leiselheim und Budenheim wurde deutlich in ihre Schranken gewiesen, der Rest der Liga mehr oder minder überrollt. Fünf Punkte Vorsprung auf Rang drei stellen für die Rückrunde ein mehr als beruhigendes Polster dar. Fest steht: Es macht Spaß, dieser Mannschaft beim Spielen zuzuschauen!

3. Mannschaft

Ein bisschen spannender gemacht hat es die 3. Mannschaft, die in der Kreisliga im zweiten Anlauf – nach dem knappen Scheitern im Vorjahr – den Aufstieg anpeilt. Doch vor allem ein Verein wollte bei der Aufstiegsfrage ein Wörtchen mitreden, und dank ebendiesem Verein wurde die Vorrunde bis zum letzten Spieltag zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. 20:0 lautete die Bilanz des RSV und des TV Dienheim vor ihrem Aufeinandertreffen am Nikolaustag. Keiner in der Liga hatte den beiden Teams bislang Paroli bieten können, nun also das Duell der Ungeschlagenen. Ein wahres Spitzenspiel also, und eines, das sämtliche Erwartungen erfüllte. Mit 9:7 konnte sich die Mannschaft von Käpt’n Claus Brusenbauch hauchdünn durchsetzen, das Schlussdoppel Ruppe/Nagel gegen Höhr/Piela ging über die volle Distanz von fünf Sätzen. Gegessen ist der Käs’ allerdings noch lange nicht. Lediglich zwei Punkte Vorsprung lassen eine heiße Rückrunde erwarten, bei der möglicherweise die Entscheidung erst am allerletzten Spieltag fällt.

4. Mannschaft

Trotz zahlreicher personeller Schwierigkeiten überwintert unsere Vierte in der Kreisklasse A2 auf dem zweiten Tabellenrang, der am Saisonende zur Relegation um den Kreisliga-Aufstieg berechtigen würde. Ob diese Position jedoch zu halten sein wird, ist mehr als fraglich, da mit Michael Holzfuß der Spitzenspieler der Mannschaft aufgrund einer Knie-OP wohl die komplette Rückrunde ausfällt. Zu gönnen ist dem Team um Mannschaftsführer Peter Kaiser, dass sie ihre starke Leistung am Ende mit Erfolg krönen können.

5. Mannschaft

Ebenfalls im obersten Tabellendrittel festgesetzt hat sich unsere 5. Mannschaft in der B-Klasse. Mit 10:6 Punkten steht Werner Schäfers Team auf Rang 3 und hat ebenfalls Chancen, einen Relegationsplatz zu erreichen. Leicht wird das indes nicht, verliert die Mannschaft mit Edmund Groh, der in die Vierte aufrückt, zur Rückrunde ihren absoluten Top-Mann, der zu den stärksten Akteuren in der Liga zählt. Erfreulich: Mit dem Vater-Sohn-Duo Michael und Jens Grundmann verstärken zwei Rückkehrer in den Tischtennissport das Team, sowohl menschlich als auch sportlich eine absolute Bereicherung.

Damenmannschaft

Verstärkt durch Rückkehrerin Annika Meier und die jungen Talente Paulina Liebeck, Esther Schöne und Julia Meng hat sich das Team in der Kreisliga Mainz/Bingen im Mittelfeld etabliert und eine solide Vorrunde abgeliefert.

 

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Mannschaften

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 HERRENMANNSCHAFTEN


  1. HERRENMANNSCHAFT 

Spielklasse: Oberliga Südwest

Saisonziel: Klassenerhalt

Mannschaftsführer: Marco Gottwald

Tabelle

  1. Chen, Zhibin
  2. Gottwald, Marco
  3. Brusenbauch, Nicolas
  4. Besier, Yves
  5. Böcking, Roman
  6. Weber, David

  1. HERRENMANNSCHAFT

Spielklasse: Verbandsliga

Saisonziel: Platz 1 – 3

Mannschaftsführer: Florian Oehme

Tabelle

  1. Strauß, Sebastian
  2. Küssner, Oliver
  3. Brusenbauch, Henrik
  4. Sommerfeld, Frank
  5. Oehme, Florian
  6. Schöne, David
  7. Benrath, Philipp

  1. HERRENMANNSCHAFT

Spielklasse: Bezirksliga Nord

Saisonziel: Oberes Drittel

Mannschaftsführer: Leonard Meier

Tabelle

  1. Becker, Matthias
  2. Görg, Leon
  3. Schneider, Leon
  4. Schellenberg, Florian
  5. Meier, Leonard
  6. Janz, Jens
  7. Hemmersbach, Marvin

  1. HERRENMANNSCHAFT

Spielklasse: Kreisklasse A1

Saisonziel: Klassenerhalt

Mannschaftsführer: Meller, Roland

Tabelle

  1. Nagel, Steffen
  2. Haun, Oliver
  3. Brusenbauch, Claus
  4. Holzfuß, Michael
  5. Meller, Roland
  6. Darej, Mohsen
  7. Kaiser, Peter

  1. HERRENMANNSCHAFT

Spielklasse: Kreisklasse B1

Saisonziel: Klassenerhalt

Mannschaftsführer: Kindel, Peter

Tabelle

  1. Kindel, Peter
  2. Bauer, Mark
  3. Smalskis, Alexander
  4. Lauer, Hans-Jürgen
  5. Bergmann, Mathias
  6. Hafner, Peter
  7. Behrendt, Luca

  1. HERRENMANNSCHAFT

Spielklasse: Kreisklasse C2

Saisonziel: Klassenerhalt

Mannschaftsführer: Schäfer, Werner

Tabelle

  1. Vilz, Simon
  2. Grundmann, Michael
  3. Schäfer, Werner
  4. Lippke, Ralf
  5. Lahr, Dirk
  6. Hafner, Jürgen
  7. Schreiber, Niklas
  8. Wenz, Christian
  9. Pithan, Maximilian
  10. Beyer, Ewald

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DAMENMANNSCHAFT


  1. DAMENMANNSCHAFT

Spielklasse: Kreisliga Damen

Saisonziel: Spaß

Mannschaftsführer: Meier, Lydia

Tabelle

  1. Meier, Annika
  2. Otto, Regine
  3. Lütkemeier, Kim
  4. Klewitz, Ute
  5. Besier, Maxi
  6. Kiebler, Romy
  7. Gottwald, Heike
  8. Detering, Elisabeth

JUGENDMANNSCHAFTEN


  1. JUGENDMANNSCHAFT

 Spielklasse: Verbandsjugend

Saisonziel: Vorne mitspielen

Mannschaftsführer: Meier, Lydia

Tabelle

  1. Meier, Leonard
  2. Schellenberg, Florian
  3. Meng, Julia
  4. Bauer, Marc

  1. JUGENDMANNSCHAFT

Spielklasse: Jugend Kreisliga

Saisonziel: Vorne mitspielen

Mannschaftsführer: Besier, Yves

Tabelle

  1. Behrend, Luca
  2. Schellerhoff, Tim
  3. Mißkampf, Ilyes
  4. Pithan, Maximilian
  5. Lütkemeier, Kim
  6. Noky, Benjamin

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TT-Jugend wird Fünfter in Deutschland

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Die Tischtennis-Jugendmannschaft des RSV Klein-Winternheim ist die fünftbeste in ganz Deutschland. Bei den diesjährigen Mannschaftmeisterschaften in Schwarzenbek (Norddeutschland) konnten sich Nicolas Brusenbauch, David Schöne, Matthias Becker und Florian Oehme souverän in der Platzierungsrunde durchsetzen. Fast wäre sogar noch mehr drin gewesen, in der Vorrunde wurde nur hauchdünn der zweite Platz verpasst, mit dem man sich unter den Top 4 in Deutschland befunden hätte. Einem umkämpften 3:6 gegen Favorit Schott Jena folgte ein souveränes 6:2 gegen Jever sowie ein 5:5-Unentschieden gegen die Mannschaft aus dem nordrhein-westfälischen Ochtrup. Weil Ochtrup ebenfalls 3:6 gegen Jena verloren, jedoch 6:0 gegen Jever gewonnen hatte, fehlten unseren Jungs am Ende zwei Spiele für den zweiten Vorrunden-Platz.

Nichtsdestrotrotz ein hervorragendes Ergebnis unserer Nachwuchstalente! Ein besonderer Dank gilt den beiden Trainer Lydia Meier und Sebastian Strauß und den mitgereisten Fans!

Weiter so, Jungs! 

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Website-Probleme

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Liebe Tischtennis-Freunde,

aufgrund einer technischen Umstellung war unsere Homepage nun einige Zeit nicht erreichbar.

Die Probleme sind nun weitgehend behoben, einige kleinere Änderungen (fehlende Menüleiste, etc.) müssen jedoch noch vorgenommen werden.

Wir bemühen uns, euch die Seite schnellstmöglich wieder in ihrer gewohnten Form präsentieren zu können und bitten um euer Verständnis.

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Sebastian Strauß wechselt zum RSV!

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Seit zwei Jahren bereits ist Sebastian Strauß beim RSV Klein-Winternheim als Jugendtrainer aktiv, ab der kommenden Saison 2013/14 wird der 22-Jährige nun auch das Trikot des RSV tragen. Der Student des Bauingenieurswesen – derzeit noch für die Oberliga-Mannschaft seines Heimatclubs TSV Gau-Odernheim aktiv – wird das vordere Paarkreuz der 2. Herrenmannschaft in der 2. Verbandsliga verstärken. Mit Sebastians Wechsel wird die ohnehin bereits blutjunge Oberliga-Reserve der Klein-Winternheimer noch weiter verjüngt. Strauß erspielte in der abgelaufenen Oberliga-Saison für Gau-Odernheim im mittleren und hinteren Paarkreuz eine 8:13-Bilanz.

Sebastian, wir freuen uns alle, dass du in Zukunft unseren Verein sowohl sportlich als auch menschlich bereicherst! Herzlich willkommen im RSV Klein-Winternheim.

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Paulina Liebeck gewinnt sensationell 3. RTTV-Rangliste!

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Unsere Nachwuchs-Spielerin Paulina Liebeck hat sich bei der 3. RTTV-Rangliste am Wochenende völlig überraschend gegen ihre Konkurrenz durchgesetzt und die Schülerinnen-Klasse gewonnen. Mit Siegen gegen die hochfavorisierten Spielerinnen Meng Li (Bingen) und Julia Meng (Ebersheim) überraschte „Pauli“ nicht nur die gesamte Konkurrenz, sondern auch ihre eigenen Vereinskameraden und Trainer. „Wenn man bedenkt, dass Paulina in der Regel einmal die Woche trainiert und die anderen Mädels fünf Mal, lässt das den Sieg nur umso außergewöhnlicher wirken“, betont etwa RSV-Coach Yves Besier.

Gratulation, liebe Pauli, zu diesem tollen Erfolg und wir hoffen, dass du auch in Zukunft noch die eine oder andere Überraschung landen kannst.

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Henrik Brusenbauch verpasst hauchdünn Deutsche Meisterschaft

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Ein verdammter Satz…

Manchmal kann es im Sport brutal zugehen – zu dieser Erkenntnis gelangt fast jeder Athlet im Laufe seiner Karriere auf die mehr oder weniger harte Weise. Die einen früher, die anderen später, die einen trifft es weniger heftig, die anderen umso härter. 

Am vergangenen Wochenende war es unser Nachwuchstalent Henrik Brusenbauch, der die bittere Pille schlucken musste und erkannte, dass im Tischtennis schon ein einziger Satz ausreichen kann, um am Ende mit vermeintlich leeren Händen dazustehen. Ein Satz war es nämlich, der dem 14-Jährigen bei den Region-7-Ranglisten in Windhagen für Platz 3 und damit die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften gefehlt hat. Doch was bleibt nach einem solchen Turnier? Am Ende nicht mehr als der Gang durchs tiefe Tal der Tränen? Oder vielleicht doch die ermutigende Erkenntnis, dass gerade mal ein Quentchen Glück oder Durchsetzungsvermögen gefehlt hat, um eine phänomenale Leistung mit Greifbarem zu belohnen?

Fakt ist: Henrik erspielte sich am ersten Turniertag den vorläufig ersten Platz im Klassement. Sieben Siege, keine Niederlage. Yves Besier beschrieb bei seiner SMS-Nachricht ins mitfiebernde Klein-Winternheim Henriks Leistung kurz und knapp mit: „Henrik 7:0!!!“ Drei Ausrufezeichen, die mehr sagen als viele Worte. Damit hatte wohl niemand gerechnet. Schon jetzt stand fest: Henrik Brusenbauch hat nicht nur seine Gegner überrascht, sondern auch uns! 7:0! Die Konkurrenz staunte. Und sie hätte vielleicht noch weiter gestaunt, wenn da nicht diese blöde Unterbrechung gewesen wäre. Diese lästige Nacht, in der so viel Zeit blieb, sich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen: „Was wäre, wenn? Die Qualifikation ist so greifbar nahe!“ Und wir Tischtennisspieler wissen, was passieren kann, wenn der Kopf im falschen Moment den falschen Input erhält. Vielleicht hat Henrik in dieser Nacht ein bisschen von seiner Leichtigkeit verloren, vielleicht wurde er aus dem Rausch gerissen, in den er sich am Samstag gespielt hat. Was genau passiert ist, werden wir nie erfahren. Aber Tag zwei brachte dann die bittere Erkenntnis, dass man auch mit einem grandiosen Spielverhältnis von 8:3 das Treppchen verpassen kann. Und die Erkenntnis, dass selbst gegen vermeintlich schlagbare Gegner höchste Konzentration gefordert ist.

Ein einziger lächerlicher Satz.

Während in solchen Phasen der Spieler noch im emotionalen Schockzustand ist, denkt der Trainer bereits einen Schritt weiter und fragt sich: Was habe ich im Turnier gesehen? Und löst man sich einmal vom reinen, gnadenlos unbarmherzigen Endergebnis, liegen die Erkenntnisse auf der Hand: Steil ansteigende Formkurve, stellenweise überragende Leistungen in Turnier und Saison. Kann das Henrik momentan trösten? Wahrscheinlich nicht. Muss es auch nicht. Langfristig wird aber auch diese Erfahrung ihn sportlich weiterbringen, ihm zeigen, wie man nach einem vermeintlichen Rückschlag zurückkommt. 

Und deswegen bleibt zum Schluss eigentlich nur eine Frage: Hat uns Henrik mit seiner Leistung in Windhagen beeindruckt?

Ja, verdammt!!! Mit drei Ausrufezeichen!!!

 

Von
Steffen Nagel

 

Die weiteren Platzierungen im Turnier: Nicolas Brusenbauch erreichte in der Jugendkonkurrenz den 7. Platz, Marco Gottwald wurde Sechster.

 

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Nicolas Brusenbauch neuer Vereinsmeister

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Bei den diesjährigen Tischtennis-Vereinsmeisterschaften des RSV Klein-Winternheim, die traditionell zu Jahresbeginn stattfinden, kämpften rund 40 Sportler in der Haybachhalle um die Titel in den verschiedenen Herren-, Damen- und Nachwuchsklassen. Unter der sportlichen Leitung von Claus Brusenbauch und Steffen Nagel kam es dabei zu zahlreichen spannenden und hochklassigen Partien und so manch überraschendem Ergebnis.

In der „Königsklasse“, der Herren-Konkurrenz, sicherte sich in diesem Jahr mit Nicolas Brusenbauch (16) ein Spieler den Titel, der diesen Erfolg zuvor noch nie gefeiert hatte. Nachdem er souverän durch Vorrunde und Doppel-KO-System marschiert war, traf Nico im Duell der Oberligisten im Finale auf Marco Gottwald (17), der derzeit zwar noch für die zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 agiert, als RSV-Mitglied jedoch noch immer für die Vereinsmeisterschaften startberechtigt ist. Wie nahezu in jedem Spiel zwischen den beiden Jugendlichen, ging es auch im Vereinsfinale über die volle Distanz von fünf Sätzen. Brusenbauch drehte dabei einen 0:2-Satzrückstand und gewann schlussendlich die Partie gegen seinen künftigen Mannschaftskollegen Gottwald, der nur wenige Tage vor dem Turnier seine Rückkehr zum RSV für die nächste Saison bekanntgegeben hatte.

Bei den Damen war die jüngste Teilnehmerin gleichzeitig die Beste. Esther Schöne (12) setzte sich im entscheidenden Spiel gegen Petra Vilz durch und gewann das Turnier ohne Niederlage. Kurz zuvor hatte das Nachwuchstalent bereits souverän ihren Titel in der Mädchenkonkurrenz verteidigt.

Die abendliche Feier in der Radsporthalle, an der rund 100 Gäste teilnahmen, konnte mit einem ausgiebigen Rahmenprogramm aufwarten. Neben den Ehrungen der Vereinsmeister, konnten die Abteilungsmitglieder unter anderem eine Dia-Show mit Tischtennis-Schnappschüssen aus den vergangenen Jahren bewundern. Großen Jubel erntete die erneute Aufführung des Tanz-Flashmobs und des selbst geschriebenen Songs für die Oberliga-Mannschaft des RSV. Die beiden Fan-Aktionen waren Ende des vergangenen Jahres als Überraschung beim letzten Vorrundenspiel gegen Mainz 05 in der Haybachhalle präsentiert worden. Nun hatten alle die Möglichkeit, die damals nicht dabei sein konnten, noch einmal die tolle Tanzshow und die witzige Gesangsnummer (Lead-Sängerin: Kathrin Meier) – mit einem ins Ohr gehenden Refrain aus den Vornamen der Oberliga-Spieler – zu genießen.

Nicht fehlen durfte natürlich auch die jährliche Verleihung des Tischtennis-Oscars, mit dem Mitglieder der Abteilung für sportliche Leistungen, langjährige Mitgliedschaft oder besonderes Engagement ausgezeichnet werden. In diesem Jahr ging die Trophäe an Helmut Koch (Spitzname „Opa Prasse“) für seine aktive Mithilfe bei Veranstaltungen, als Fahrer zu Jugend-Auswärtsspielen und auch sonst tolle Unterstützung der Tischtennisabteilung.

Die genauen Platzierungen der Vereinsmeisterschaften:

Herren: 1. Brusenbauch, 2. Gottwald, 3. Nagel; Herren-Doppel: 1. Ruppe/Janz, 2. Brusenbauch, N./Groh, 3. Brusenbauch, C./Kaiser; Damen: 1. Schöne, E., 2. Vilz, 3. Gottwald; Eltern-Kind-Doppel: 1. Gottwald/Gottwald, 2. Meier/Meier, 3. Oehme/Oehme; Jugend: 1. Prasse, 2. Schneider, 3. Preußer; Schüler: 1. Meier, 2. Baumann, 3. Sauer; Mädchen: 1. Schöne, 2. Liebeck, 3. Holzenthal; Nachwuchs: 1. Schellenberg, 2. Pithan, 3. Haas

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Das war 2012

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Es war schon ein besonderes Jahr für die Tischtennisabteilung des RSV Klein-Winternheim, ein Jahr der Höhepunkte, spektakulären Aktionen und sportlichen Meilensteine. 

Aber wenn es eines gibt, das es für 2012 wirklich hervorzuheben gilt, dann sind es die Tischtennis-Fans des RSV. Was haben wir in den vergangenen zwölf Monaten nicht alles an Fankultur erlebt. Da gab es Flashmobs und einen Live-Song, es gab Dankeschön-Plakate und Standing Ovations. In der Haybachhalle werden gegnerische Spieler nicht angepöbelt, sondern mit Applaus begrüßt, ehemalige Vereinskameraden (wie Marco Gottwald) oder aktuelle Trainer (Sebastian Strauß) mit lautem Jubel empfangen. Dank unserer Fans können wir bei den Heimspielen der 1. Mannschaft nicht nur gute Stimmung, sondern auch kulinarische Besonderheiten bieten (ein besonderer Dank an dieser Stelle an Carina und Ann Kathrin Brusenbauch): Lachsschnittchen und Hamburger sind jedenfalls ganz schön beliebt und einer der Gründe, warum in Klein-Winternheim im Schnitt mehr Zuschauer dabei sind als in jedem anderen Club der Liga. 

2012 war aber auch – einmal mehr, möchte man fast sagen – das Jahr unseres Nachwuchses: Erstmals gewan ein Team des RSV Klein-Winternheim bei Europas größtem Jugendturnier, den Andro Kids Open in Düsseldorf. Nicolas Brusenbauch und David Schöne haben dabei nicht nur Top-Gegner geschlagen, sondern vor allem spektakulärstes Tischtennis gespielt! Und dann war da noch Henrik Brusenbauch, der sich überraschend für das Top 48 Turnier qualifizieren konnte. Auch wenn es da nur für einen der hinteren Plätze gereicht hat, hat Henrik mit dieser Leistung ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist.

2012 bedeutete auch das Ende einer Ära: Ewald Beyer ist nach vielen Jahren als Abteilungsleiter zurückgetreten, seinen Platz nahm im Mai Claus Brusenbauch ein. Es sind – im wahrsten Sinne des Wortes – große Fußstapfen, in die es zu treten gilt und wir hoffen alle, dass das neue Team die erfolgreiche Arbeit von Ewald in den nächsten Jahren fortsetzen kann! Ohne Ewald stünde der RSV niemals da, wo er jetzt steht.

Eine Neuerung gab es 2012 in punkto Sommerfest zu verzeichnen. Erstmals seit Langem wurde die Veranstaltung nicht in Ewalds Hof, sondern aus organisatorischen Gründen vor der Haybachhalle ausgetragen. Der Stimmung tat das keinen Abbruch, dennoch bleibt zu hoffen, dass 2013 wieder mehr Aktive mit ihren Familien das Fest besuchen als im vergangenen Jahr.

Verabschieden mussten wir 2012 Roland Preuß, Gerd Velthaus und Holger Seitz, die ihr Glück in anderen Vereinen suchen und mittlerweile auch hoffentlich gefunden haben. Begrüßen konnten wir dagegen Matej Urbanek, Benjamin Schmitt, England-Rückkehrer Florian Oehme und Nachwuchsspieler Fabian Sauer.

Rekordverdächtig war 2012 der Boom in unserem Jugendtraining. Hier sind mittlerweile 42 (!) Spieler in der Abteilung gemeldet, von denen regelmäßig bis zu 35 an den Trainingsabenden in der Halle unterwegs sind. Selbst unser gut besetztes Trainerteam stößt da beinahe an seine Grenzen.

Wir hoffen, dass uns auch das Jahr 2013 wieder einiges an Highlights beschert und zu einem guten Jahr für alle Mitglieder der Tischtennis-Abteilung wird. 

Ich wünsche allen für 2013 Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit!

Euer

Steffen

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