Interview mit Neuzugang Matej Urbanek

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Bald ist es soweit: Am Wochenende 18./19. August startet unsere 1. Mannschaft in ihre zweite Oberliga-Saison. Gleichzeitig wird an diesem Wochenende auch unser Neuzugang Matej Urbanek erstmals in der Haybachhalle für den RSV aufschlagen. Wir sprachen im Vorfeld mit dem 23-jährigen Tschechen über Erwartungen, sportliche Ziele und sein Leben außerhalb des Tischtennissports.

Matej, was ist dein größter Erfolg im Tischtennis?

Ich weiß nicht, ob es mein wirklich größter Erfolg ist, aber wenn du mich so fragst, fallen mir zwei Dinge ein. Zum einen, dass ich ein Teil des tschechischen Jungen-Kaders bei den Europameisterschaften der Junioren 2002 in Moskau war und wir die Silbermedaille gewannen und im Jahr darauf in Novi Sad nochmal Bronze. Das Zweite ist mein Gewinn der Bronzemedaille bei den tschechischen Juniorenmeisterschaften.

Freust du dich darauf, in Klein-Winternheim spielen zu können?

Natürlich freue ich mich. Ich bin gespannt darauf, neue Leute kennenzulernen, den Ort zu sehen und hoffe, dass mich alle mögen. Ich werde mein Bestes geben und hoffe, dass wir gutes Tischtennis zeigen können.

Was erwartest du vom RSV und seiner Oberliga-Mannschaft?

Das ist eine schwere Frage. Ich denke, dass alle Teams sich verbessert haben und vor der Saison nur schwer eine Prognose abzugeben ist. Unser erstes Ziel muss es sein, die Klasse zu halten. Wenn alles gut läuft und alle gesund bleiben, spielen wir am Ende vielleicht sogar um die Plätze 1 oder 2. 

Gibt es etwas Spezielles, was du an unserem Verein magst?

Ich kann ja nur von meinem einzigen Eindruck berichten, als ich letztes Jahr mit meiner alten Mannschaft hier gespielt habe. Ich kann davon nur Gutes berichten. Ich finde die Halle großartig, denn sie bietet prima Voraussetzungen fürs Tischtennis. Ich sprach mit ein paar Fans und hatte ein gutes Gefühl dabei, daher freue ich mich darauf, sie wieder zu treffen. Und obwohl wir letztes Jahr gegeneinander gespielt haben, war die Beziehung freundschaftlich und respektvoll. Ich denke, dass wir gut miteinander auskommen und viel Spaß haben werden. Ich freue mich wirklich darauf, alle kennenzulernen.

Was sind deine Ziele im Tischtennis?

Mein Ziel ist es, so gut zu spielen wie ich kann. Wenn ich gesund bleibe, möchte ich trainieren und mich weiter verbessern. Ich bin außerdem selbst Trainer in Prag und möchte auch an die jüngeren Spieler etwas weitergeben. Aber jetzt ist mein Ziel erst einmal, gutes Tischtennis zu spielen und mit Klein-Winternheim erfolgreich zu sein und vielleicht einmal in der Regionalliga zu spielen.

Was sind deine Hobbies neben dem Tischtennis?

Ich habe jede Menge Hobbies. Ich mag fast jeden Ballsport. Ich spiele Fußball, Tennis, Squash und schau gerne Sport im Fernsehen. Ich schaue mir fast alle Fußball-Ligen in Europa an. Auch die Bundesliga. Ich hab da auch eine Lieblingsmannschaft, werd‘ euch aber nicht sagen, welche. Ich mag Filme und Musik und gehe gern ins Kino oder Konzerte, wenn ich die Zeit dafür habe. Und natürlich darf ich meine Freundin nicht unerwähnt lassen. Ich versuche, so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen, denn sie ist mein allergrößtes Hobby. 

Das Gespräch führte Steffen Nagel