RSV-Zweite weiterhin sieglos

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Es wird schwer, sehr schwer. 0:10 Punkte, 8:45 Spiele – so lautet die ernüchternde Bilanz der zweiten Herrenmannschaft nach den ersten fünf Spielen in der Verbandsoberliga Südwest. In den jüngsten drei Partien gegen Höhr-Grenzhausen, Nistertal und Wirges war die knappste Niederlage ein 4:9 (gegen Wirges), bei dem erstmals Florian Oehme und Matthias Becker punkten konnten. Die konstanteste Leistung im Team zeigt derzeit US-Spieler Chase Bockoven, der eine 3:5-Bilanz aufweist.

Am kommenden Wochenende, Samstag, 17 Uhr, ist die Oberliga-Reserve des RSV beim Sechstplatzierten TV Feldkirchen zu Gast und hofft, die ersten Zähler im Kampf gegen den Abstieg einfahren zu können.

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Zweite Herrenmannschaft mit misslungenem Auftakt

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Schwerer Einstand für die zweite Mannschaft: Nach zwei super erfolgreichen Jahren und dem damit verbundenen Durchmarsch in die Verbandsoberliga wurde das Team um Kapitän Matthias Becker nach den ersten beiden Spieltagen von seinem Höhenflug wieder zurück auf den Boden der Tatsachen geholt. Im Auftaktspiel gegen den TV Leiselheim II kamen die RSV-Jungs mit 2:9 unter die Räder.
Den einzigen Einzelsieg an diesem Tag holte US-Neuzugang Chase Bockoven, der den routinierten Tschechen Kamil Matejka souverän in vier Sätzen bezwang. Problemlos konterte der 18-Jährige den ehemaligen Regionalligaspieler aus, der dieses Jahr aus dem Westerwald zum TV wechselte.
Den zweiten Punkt erkämpften sich Henrik Brusenbauch und Chase im Doppel gegen die Abwehrspezialisten Andreas Cipu und Janis Oberle. In einem Fünfsatz-Krimi lieferten sich beide Seiten ein Abwehr-Offensiv-Spektakel, das die beiden Youngster am Ende für sich entscheiden konnten. Ohne Routinier und Punktegarant Sebastian Strauß gab es in den folgenden Einzeln leider nichts mehr zu holen. Man kann mit Gewissheit sagen, dass die Leiselheimer diese Saison zu den Aufstiegsfavoriten zählen werden.

Das zweite Spiel der Saison führte die zweite Mannschaft zum TSV Gau-Odernheim. Vor Spielbeginn sichtlich motiviert, wollte man die herbe Niederlage aus dem ersten Spieltag hinter sich lassen und eine Topleistung abrufen. Wieder ohne Sebastian Strauß verließ man die Doppel allerdings mit 0:3. In den darauffolgenden Einzeln konnte ebenfalls keiner aus der jungen Mannschaft einen Sieg verzeichnen, sodass die RSV-Oberliga-Reserve enttäuscht mit der 0:9-Höchststrafe wieder abreisen musste.

Am kommenden Samstag stehen die ersten beiden Heimspiele bevor gegen Mitaufsteiger Sprfr. Höhr-Grenzhausen und SF Nistertal 07. Mit Unterstützung der Zuschauer gilt es, die ersten Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt zu holen.

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Julia Meng fährt zu Top 48!

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RSV-Nachwuchstalent Julia Meng fährt als Vertreterin des Rheinhessischen Tischtennisverbandes zum DTTB Top 48-Turnier, bei dem die 48 besten A-Schülerinnen Deutschlands aufeinandertreffen. Ihr Ticket sicherte sich die 13-Jährige durch einen souveränen Auftritt bei den RTTV-Rangliste, bei der sie ohne Niederlage blieb und ihre größte Konkurrentin und Dauerrivalin Valerie Smeljanksi mit 3:1 in die Schranken verweisen konnte.
Ebenfalls rheinhessischer Ranglistensieger wurde der zehn Jahre alte Johann Schellenberg, der sich bei den C-Schülern überhaupt keine Blöße gab und das Turnier dominant – ohne Satzverlust (!) – gewann.
Den zweiten Platz in der Jugendkonkurrenz belegte Henrik Brusenbauch, der sich bei seinem starken Turnierauftritt lediglich dem späteren Sieger Nicolas Flügel (TV Leiselheim) geschlagen geben musste. Knapp das Treppchen verpasst hat Leon Görg, der sich in seinem ersten Jahr bei der Jugend direkt einen beachtlichen vierten Platz erspielte.
Die Bronzemedaille errang Florian Schellenberg bei den A-Schülern. Der 13-Jährige unterlag lediglich zwei älteren Spielern und schaffte es als einziger, den späteren Sieger Max Bury (Mainz 05) an den Rande einer Niederlage zu bringen.

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RSV-Mitglieder zu Gast in Frankreich

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Am letzten Juniwochenende sind 26 Vereinsmitglieder aus den Jugend,- Herren- und Damenmannschaften des RSV der Einladung des französischen Tischtennisclubs „Amiens Sport TT“ in die Picardie, 140 Kilometer nördlich von Paris, gefolgt.
Zum Gedenken an die Schrecken des Ersten Weltkriegs hatten die französischen Gastgeber ein dreitägiges Programm vorbereitet. Neben der Geschichte sollte dabei auch der Sport nicht zu kurz kommen.
Am späten Freitagabend wurde die Gruppe des RSV nach einer siebenstündigen Autofahrt mit großer Gastfreundschaft empfangen und mit lokalen Leckereien gestärkt. Während das Frauenfußballspiel Deutschland gegen Frankreich im Vereinsheim übertragen wurde und die Kinder schon an die Platten verschwanden, waren sprachliche Barrieren schnell überwunden und die Müdigkeit der langen Anreise verflogen.
Der Samstag begann bei wunderschönem Wetter mit einem gemeinsamen, ausgiebigen Frühstück. Der Tag war der Erkundung der Stadt gewidmet, deren Höhepunkt die Kathedrale darstellte. Das gotische Bauwerk ist Teil des UNESCO-Welterbes und besitzt das höchste Mittelschiffgebäude aller französischen Kathedralen mit einer Höhe von 42,30 Metern.
Am Nachmittag wurden zunächst Geschenke ausgetauscht, danach startete das deutsch-französische Tischtennis-Turnier. Obwohl Fairness und Spaß im Vordergrund standen, wurde um jeden Punkt hart gekämpft. Die beiden Youngsters des RSV, Nicolas Brusenbauch und David Schöne, die in der Oberliga Südwest spielen, konnten sich bis ins Halbfinale kämpfen. Jeder Ball wurde von den Klein-Winternheimer Spielern und Fans mit tosendem Beifall bejubelt, am Ende mussten sich beide jedoch ihren französischen Konkurrenten beugen.
In der Abenddämmerung begaben sich die beiden Vereine auf den Platz vor die Kathedrale, an dem ein eindrucksvolles Lichtspektakel stattfand. Unter sternenklarem Himmel wurde die Kathedrale bunt beleuchtet. Die verschiedenen Ornamente und Verzierungen des Bauwerkes wurden farblich hervorgehoben und damit die architektonische Kunst des Bauwerkes betont. Die Romantik der Stadt gepaart mit den französischen Delikatessen ließen rasch den eigentlich ernsten Anlass des deutsch-französischen Aufeinandertreffens vergessen.
Am Sonntag war erster Halt der historischen Tour das Neufundlanddenkmal. Es wurde errichtet zur Erinnerung an die Opfer der Soldaten aus Neufundland, die während des Ersten  Weltkrieges für das britische Königreich gekämpft hatten. Am 1. Juli 1916, der den Beginn der Schlacht an der Somme markiert, überlebten von den 801 Neufundländern nur 68 Männer die ersten 30 Minuten der Schlacht. Gut erhaltene Schützengräben und drei Friedhöfe mit über 600 Gräbern erinnern an die verlustreichen Kämpfe.
Die nächste Station führte zunächst an den Ulster Tower, der zu Ehren von 5500 irischen Soldaten errichtet wurde, die ebenfalls am 1. Juli im französisch-deutschen Kreuzfeuer gefallen waren. Nicht weit entfernt konnte das größte britische Kriegsdenkmal der Welt besichtigt werden, das wie der Ulster Turm in der Kommune Thiepval liegt. Auf dem 16-säuligen und 45 Meter hohen Bauwerk sind die Namen von 72000 gefallenen südafrikanischen und britischen Soldaten eingraviert.
Der Krater von Lochnagar erinnert mit einem Durchmesser von 100 Metern und 21 Meter Tiefe eher an einen Meteoriteneinschlag. Doch in Wirklichkeit markiert der beeindruckende Krater den Anfang der Schlacht an der Somme. Er ist das Resultat von 26,8 Tonnen Sprengstoff, die eine britische Spezialeinheit unter der deutschen Front platziert hatte. Nach der Besichtigung der Schlachtfelder, Friedhöfe und Denkmäler kamen alle deutschen und französischen Spieler auf dem deutschen Friedhof zusammen, um in einer Schweigeminute den Gefallenen zu gedenken. Allein die Schlacht an der Somme kostete über eine Million Soldaten das Leben und ging als verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkrieges in die Geschichtsbücher ein.
Umso wichtiger ist es, dass Nationen, die sich vor 100 Jahren feindlich gegenüberstanden, heute freundschaftlich zusammenkommen und den internationalen Austausch fördern und stärken. Der französische Tischtennisclub hat in den drei Tagen ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die sie entgegenbrachten, machten den Abschied schwer.
Selbstverständlich folgte eine Gegeneinladung für das kommende Jahr, in dem Rheinhessen sein 200-jähriges Jubiläum feiert. Die Tischtennisabteilung des RSV freut sich, die französischen Sportfreunde in unserer Region begrüßen zu dürfen, um die Freundschaft der Clubs fortzuführen.

Von
Alexander Schmelzeis

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Drei Titel für RSV-Nachwuchs bei Kreisranglisten

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Aller guten Dinge sind drei. Das dachten sich wohl auch die Schüler und Jugendlichen des RSV Klein-Winternheim. Bei den Kreisranglisten, die traditionell in der Haybachhalle ausgetragen werden und in diesem Jahr eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl von über 120 Spielern verzeichnen konnten, schafften es gleich drei vielversprechende Talente aus Klein-Winternheim ganz oben aufs Treppchen.

Bei den Jugendlichen setzte sich Bezirksligaspieler Leon Schneider (16) ein wenig überraschend ohne Niederlage durch und verwies dabei seine beiden Teamkollegen Leon Görg und Lenni Meier auf die Plätze drei und vier. Zweiter wurde Jan-Philipp Sunnus von der SG Bodenheim/Gau-Bischofsheim.

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Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden darüber hinaus Julia Meng bei den A-Schülerinnen und Johann Schellenberg bei den C-Schülern, die sich ohne Probleme gegen ihre Konkurrenz durchsetzten.

Den zweiten Platz errang Florian Schellenberg bei den A-Schülern. Außerdem schaffte es Paul Hermans auf Platz 12 bei der Jugend, Marc Bauer wurde Achter bei den A-Schülern und Ilyes Mißkampf erreichte bei den B-Schülern nach guter Leistung die Zwischenrunde.

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RSV-Jugend wird Dritter bei Regionsmeisterschaften

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Die Jugendmannschaft des RSV hat bei den Mannschaftsmeisterschaften der Region 7 in Saarlouis den dritten Platz erreicht. Gegen den haushohen Turnierfavoriten und späteren Sieger TTC Wirges sowie gegen die TSG Kaiserslautern unterlagen die Klein-Winternheimer deutlich mit 1:6, gegen den vierten Teilnehmer DJK Saarlouis-Roden erkämpften sich die Jungs ein verdientes 5:5-Remis. Aufgrund des besseren Spielverhältnisses reichte das am Ende für die Bronzemedaille für David Schöne, Leon Görg, Leon Schneider und Leonard Meier.

„Mit geringer Erwartungshaltung“, sagt Mannschaftskapitän David Schöne, sei man in das erste Match gestartet, in dem es direkt gegen die Übermannschaft aus Wirges ging. Den einzigen Punkt holten Schöne und Leon Görg im Doppel, das sie mit 3:2 Sätzen für sich entschieden. Danach war nicht mehr viel drin. David kassierte vorne eine 1:3 und 0:3 Niederlage gegen die starken Spieler Güll und Häusler. „Mein Spiel gegen Christian Güll war auf absoluter Augenhöhe, denn wir sind ja gleich groß“, fasste der RSV-Kapitän seinen Auftritt im Nachhinein zusammen. Lediglich Lenni Meier schnupperte an einem Sieg im Einzel, verlor aber im Entscheidungssatz gegen den Wirgeser Braun.

Auch im Spiel gegen die TSG Kaiserslautern waren es David Schöne und Leon Görg, die für den Ehrenpunkt sorgten. Allerdings war die Partie deutlich knapper, als das Resultat am Ende widerspiegelt. Denn gleich dreimal unterlagen die Klein-Winternheimer erst im Entscheidungssatz (zweimal Schöne, einmal Meier), und auch Leon Schneider hatte bei seiner 1:3-Niederlage durchaus Chancen auf den Sieg. „Da wäre mehr drin gewesen, der Spielstand sieht klarer aus, als es war“, findet auch David Schöne.

Das letzte Spiel brachte dann noch einmal volle Spannung für alle Beteiligten. Während Schöne/Görg im Doppel erstmals patzten, holten Meier/Schneider dafür einen unerwarteten Sieg. In den folgenden meist sehr engen Partien konnte jeder Spieler des Teams einen weiteren Punkt zum Gesamtergebnis von 5:5 beisteuern.

Insgesamt ein akzeptables Ergebnis für die RSV-Jungs und der Abschluss einer erfolgreichen Saison, die mit der Meisterschaft in der Verbandsjugendklasse ihren Höhepunkt hatte. Besonders kurios: Am Ende der Spielzeit standen sowohl der vor der Saison als klarer Favorit gehandelte FSV Mainz 05 und der RSV mit gleicher Punktzahl und gleicher Spieldifferenz da. Der RSV mit 124:24 Spielen, die Mainzer mit 125:25. Da jedoch in einem solchen Fall zunächst die Satzdifferenz zählt und die zugunsten der Klein-Winternheimer ausfiel, konnte am Ende die Meisterschaft, die vielleicht knappste in der Geschichte der Verbandsjungendklasse, gefeiert werden.

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RSV verpflichtet 17-jährigen US-Amerikaner

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Chase Bockoven lautet der klangvolle Name des 17 Jahre alten Nachwuchstalents aus Acton, Massachusetts, das in der kommenden Spielzeit die frisch in die Verbandsoberliga aufgestiegene 2. Herrenmannschaft des RSV Klein-Winternheim als Spitzenspieler verstärken wird.
Chase zählt in seiner Altersklasse zu den Topspielern in den Vereinigten Staaten. „Ich habe angefangen, als ich sieben Jahre alt war“, sagt Chase, „ich habe mit meinem Vater und meinem Bruder in der Garage gespielt, wo wir einen Tisch aufgebaut hatten“. Chase‘ Vater Ralph – selbst in jüngeren Jahren ein erfolgreicher Spieler – erkannte schnell das Talent seines Sohnes und begann, ihn regelmäßig zu trainieren. Erste Turniererfahrung sammelte Chase bei den Eastern Open Championships. Als größten Wendepunkt in seiner noch jungen Karriere bezeichnet der Jugendliche den Moment, als er zum ersten Mal auf den deutschen Tischtennisprofi Thomas Keinath traf. Über einen gemeinsamen Freund stellte Chase den Kontakt zu dem zweifachen US Open-Gewinner her, der ihn 2011 zum ersten Mal für eine mehrwöchige Trainingseinheit nach Deutschland holte. „Als ich zurückkam, war ich viel stärker und schaffte es bis in die Top 20 in den USA“, sagt Bockoven. Bei Auswahlspielen für die Junior-Nationalmannschaft scheiterte er nur knapp. Trainert wurde er auch vom ehemaligen Weltmeister Stellan Bengtsson aus Schweden. Als seine größten Stärken bezeichnet Chase seinen Aufschlag und das Blockspiel mit früher Ballannahme nah am Tisch.
Wenn er nicht gerade an der Platte steht, verbringt Chase gerne viel Zeit mit seinen Freunden, spielt Videospiele, schaut TV-Serien wie Lost, Breaking Bad oder Game of Thrones oder übt sich in anderen Sportarten wie Tennis oder Golf. Dennoch sind seine Prioritäten klar definiert: „Tischtennis ist meine große Leidenschaft, und ich liebe es, viel und hart zu trainieren.“

Chase, herzlich willkommen im RSV Klein-Winternheim!

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Neuzugänge für 1. und 2. Mannschaft!

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Der RSV Klein-Winternheim freut sich über zwei Neuzugänge für die kommende Saison 2015/16.

Bernhard Ilchev, der bislang für den TV Leiselheim in der Regionalliga aufgeschlagen hat, wird die 1. Herrenmannschaft in der Oberliga verstärken. Der 50-Jährige ehemalige Bundesligaspieler und Deutsche Meister ist damit der erste Abwehrspieler im RSV Klein-Winternheim. Bernhard wird im mittleren Paarkreuz zum Einsatz kommen, wo man sich von dem Defensivspezialisten wichtige Punkte erhofft. „Von ihm können unsere jungen Spieler und natürlich auch unsere Zuschauer enorm profitieren – denn Abwehr ist immer spektakulär“, sagt Pressesprecher Steffen Nagel.

Zweiter Neuzugang ist Alexander Schmelzeis, der von der TGM Budenheim zum Haybach-Club wechselt. In der Verbandsliga erspielte sich der 21-jährige Student im vorderen und mittleren Paarkreuz eine 20:19-Bilanz. Alex wird die frisch in die Verbandsoberliga aufgestiegene 2. Herrenmannschaft des RSV verstärken. „Er ist jung, ehrgeizig und passt auch menschlich absolut in unsere junge Mannschaft“, erklärt Nagel die Hintergründe für die Verpflichtung.

Bernhard und Alex, herzlich willkommen im RSV Klein-Winternheim!

Den Verein verlassen hat leider Friedrich Sauer, der aus privaten Gründen im Tischtennis kürzertreten will. Der RSV wünscht seinem ehemaligen Zweitmannschaft-Spitzenspieler, der maßgeblich zu den beiden Aufstiegen der vergangenen Jahre beigetragen hat, alles Gute für die Zukunft.

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Der Zug war pünktlich

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Wo beginnen? Am Anfang. Das war vor etwa zehn oder zwanzig Jahren. Ich saß mit Yves auf der Wohnzimmercouch, draußen war es richtig ungemütlich, Schnee, Sturm und Steffen Hagel wüteten, doch wir saßen im Warmen, teilten uns einen Mettigel und tranken heißen Pfefferminztee. Wir lasen „Der Besuch der alten Dame“ vom großen Dürrenmatt, noch ganz analog in einem „Buch“ – ein mobiles Endgerät alter Zeit, dessen bisweiligen Gebrauch ich auch der Candy-Crush-Generation aus der zweiten Mannschaft empfehle –, und waren ganz hingerissen von der spannenden Geschichte: Die alte, reiche Dame besucht ihre heruntergekommene Heimatstadt, ist kaum der Eisenbahn entstiegen, da wird sie schon um Hilfe monetärer Art gebeten, und da verspricht sie tatsächlich, jeden Bürger reich zu machen – sofern man sich bereit erkläre, im Gegenzug einen ganz bestimmten Bürger zu töten: denjenigen, der sie einst furchtbar betrog.

Yves war damals hochschwanger mit Marco, und er ahnte noch nicht, dass ich ihn einen Monat später, die Vaterschaft leugnend, Kopf über Hals verlassen würde, um mit Chen Zhibin eine Eisdiele in Weitefeld-Langenbach zu eröffnen. Yves schrie mir wütend hinterher: „Wirges! Wirges!“, doch ich war nicht zu halten.

Seitdem sind viele Winter und Sommer vergangen, Tränen und Netzroller gerollt; ich kehrte bald heim nach Klein-Winternheim, Yves dagegen zog sich infolge einiger körperlicher wie seelischer Verletzungen zurück und ließ sich lediglich über die Presse hin und wieder bissig über den desolaten Zustand der aktuellen Mannschaft aus. In der Tat darbte das Team, ausgelaugt, unzuverlässig, satt. Vor dem abschließenden Heimspiel gegen Heusweiler war die Personallage derart brenzlig, dass Teilzeitallergiker Marco mit bitterer Miene, einen tiefen Schluck aus seinem Milchglas nehmend, zum Telefonhörer griff.

Der Zug war pünktlich. Am späten Nachmittag erreichte Yves den alten, baufälligen Bahnhof in Klein-Winternheim. Unsere Blicke kreuzten sich. In seinem lag Hass. Meinen konnte ich nicht sehen. Der lange Marsch zur Halle; Bryans Blasmusik wurde durch Chen Zhibin und seine dröhnenden Paukenschläge übertönt. Die Begrüßung von Manager Claus B.: „…leider das letzte Spiel von David…haben ihn sehr geschätzt, gleichwohl…wo gehobelt wird, da fallen Späne…Auge um Auge…Tod oder Gladiolen…“, und so weiter. Ich schnaufte. Einige meiner Haare standen zu Berge. Vereinzelt sträubten sich Restposten im Nacken.

Dann eine erste Attacke. Der kleine David schoss Bälle in meine Richtung. Ich zuckte. Chen Zhibin haute mir mit seinem Paukenschläger auf die Rübe. Ich weinte. Nicolas kratzte. Ich kratzte zurück. „Du bist im Opferdoppel“, hörte ich eine tiefe Stimme sagen, ein diabolisches Grinsen auf dem Gesicht. Ich war starr vor Schreck. Immerhin war auch Nicolas schon so angekratzt, dass er kaum mehr spielen konnte.

Yves hielt seinen Teil der Abmachung und gewann. Marco und der kleine David präsentierten sich in Bestform, Hyänen, nach meinen Stammplatz im mittleren Paarkreuz heischend. 9:6 für uns. Ich winselte um Gnade. „Kein Erbarmen!“, keifte Yves und verteilte Mistgabeln und Fackeln an die Zuschauer. Matthias, mein einziger Freund in dieser Welt, war nicht gekommen. Ich sah, dass es zu spät war. Dass mich kein Time Out retten würde, keine Handtuchpause, kein verdeckter Aufschlag. Dass die Welt, wie ich sie kannte, aus den Fugen geraten war. Dass ich zum letzten Mal – stolz – das RSV-Trikot, den Haybachlachs auf der Brust getragen hatte.

Der Tag war gekommen: Es war Zeit zu gehen.

Von
David Weber

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Zweite Mannschaft steigt in Verbandsoberliga auf!

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Nun ist es amtlich: Bereits drei Spieltage vor Saisonende ist die 2. Tischtennis-Herrenmannschaft des RSV Klein-Winternheim Meister der Verbandsliga Rheinhessen. Damit steigt das Team von Kapitän David Schöne in die Verbandsoberliga auf und wird damit nächste Saison nur eine Liga tiefer spielen als die 1. Herrenmannschaft (Oberliga). Dass die Sektkorken bereits vor dem nächsten Spiel des RSV gegen Gau-Odernheim knallen, liegt an der Niederlage des direkten Konkurrenten TSV Wackernheim am vergangenen Wochenende. Mit nun acht Minuspunkten haben die Wackernheimer keine Chance mehr, den Tabellenführer aus Klein-Winternheim noch einzuholen. Damit gelang den RSV-Spielern als Aufsteiger der direkte Durchmarsch in die nächsthöhere Spielklasse.
Mit 38:0 Punkten war das junge Team, in dem gleich fünf RSV-Eigengewächse spielen, die absolut dominante Mannschaft der Liga. Das spiegelt sich auch in den Einzelbilanzen wider: Friedrich Sauer (26:1 Einzelsiege) und Marco Gottwald (13:0) führen die Liste der besten Spieler an, Sebastian Strauß steht mit einer 26:2-Bilanz derzeit auf Rang zehn.
Neben Routinier Friedrich Sauer spielten David Schöne (17), Henrik Brusenbauch (17), Sebastian Strauß (24), Florian Oehme (19) und Matthias Becker (20) erfolgreich in der zweiten Mannschaft. Mit entscheidend für den Erfolg war jedoch auch der Einsatz der beiden Oberliga-Spieler David Weber (Vorrunde) und Marco Gottwald (Rückrunde), die sich nicht zu schade waren, so lange wie möglich ihren Teil im Team dazu beizutragen, dass am Ende die Meisterschaft gefeiert werden konnte.
Der RSV Klein-Winternheim gratuliert der zweiten Mannschaft ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!

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